Monheim-Rehau Offenbar ein wenig zu eilig hatte es ein Kurierfahrer auf der schmalen Ortsverbindungsstraße zwischen Rehau und Rothenberg auf der Monheimer Alb. Der 29-Jährige verursachte am Donnerstag einen spektakulären Unfall, bei dem das Fahrzeug im Rehauer Weiher landete. Glücklicherweise gab es keine Verletzten. Der Sachschaden beträgt nach ersten Schätzungen rund 20000 Euro.
Zu schnell unterwegs
Der Mann war um etwa 16.50 Uhr auf der Verbindung zwischen den beiden Monheimer Ortsteilen unterwegs – vermeintlich mit überhöhter Geschwindigkeit, wie die Polizei mitteilt. Dem Kleintransporter kam ein Auto entgegen, das eine 40-Jährige steuerte. Während den Ordnungshütern zufolge die Frau mit angepasstem Tempo fuhr, geriet der Kurierfahrer bei seinem Ausweichmanöver auf dem Bankett ins Schleudern.
Der Transporter rutschte – ohne dass sich die beiden Fahrzeuge berührten – nach rechts von der Straße und rauschte in den etwa 200 Quadratmeter großen und bis zu ungefähr zwei Meter tiefen Weiher. In diesem kippte der Wagen auf die Beifahrerseite. Der 29-Jährige blieb unversehrt. Es gelang ihm, selbstständig über die Fahrertür auszusteigen.
An der Unfallstelle waren die Freiwilligen Feuerwehren aus Rehau und Monheim mit insgesamt rund 25 Kräften im Einsatz. Um den Transporter zu bergen, rückte auch noch die Donauwörther Wehr mit ihrem Kranwagen an.
Keine Umweltschäden
Vorsorglich verständigte die Polizei zudem das Wasserwirtschaftsamt Donauwörth. Ersten Erkenntnissen zufolge blieb das Unglück für die Umwelt ohne Folgen. Der Sachschaden ist jedoch erheblich. Ob beziehungsweise in welchem Ausmaß die Ladung in Mitleidenschaft gezogen wurde, ist noch unklar, so die Ordnungshüter.
Am gestrigen Vormittag war die Monheimer Feuerwehr erneut vor Ort, um Reste von ausgelaufenem Motoröl und Diesel an der Wasseroberfläche zu binden. (wwi)