Otting Erleichtert darüber, dass die anstrengenden Tage des Jubiläumsfestes der Freiwilligen Feuerwehr Otting überstanden waren, zeigte sich gestern der Vorstand Gerd Fischer. Zu der üblichen Hektik bei diesen Veranstaltungen kam noch die Sturmfront kurz vor den Jubeltagen sowie die Nachricht der zwei Todesopfer aus dem Ort durch den Verkehrsunfall bei Donauwörth.
Deshalb beriet der Festausschuss noch am Samstag rund zwei Stunden, wie das Jubiläumswochenende fortgesetzt werden konnte (wir berichteten). Schließlich wurde die ausgelassene Stimmung „etwas heruntergefahren“, wie es Bürgermeister und Schirmherr Johann Bernreuther beschrieb. Zudem gab es eine Gedenkminute. Der große Festumzug am Sonntag war natürlich trotz allem der Höhepunkt des Wochenendes. Rund 70 Gruppen schlängelten sich durch den Ort, gefeiert und beklatscht von Hunderten Besuchern am Straßenrand.
Nach Sturmfront ein entspanntes Wochenende verdient
Am späten Sonntagabend sorgte die Musikkapelle Wolferstadt mit einem „Großen Zapfenstreich“ für ein stimmungsvolles Ende des Jubiläumswochenendes. Bevor dies überhaupt begann, gab es für die Ottinger Wehr noch einiges zu tun, standen doch nach der Sturmfront vom Mittwochabend viele Aufräumarbeiten im Gemeindegebiet an.
Hektik war auch noch am gestrigen Montag angesagt. Das große Festzelt wurde bereits wieder andernorts benötigt und musste deswegen bis in die Mittagsstunden abgebaut werden. (unf)
Bei uns im Internet gibt es Bilder vom Fest: donauwoerther- zeitung.de/bilder