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Ortsdurchfahrt: Hauptstraße soll schmäler werden

Ortsdurchfahrt

Hauptstraße soll schmäler werden

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    Viel zu breit für eine Ortsdurchfahrt dieser Art ist die Hauptstraße in Kaisheim. Werden die Umbaupläne verwirklicht, wird sie deutlich schmäler.
    Viel zu breit für eine Ortsdurchfahrt dieser Art ist die Hauptstraße in Kaisheim. Werden die Umbaupläne verwirklicht, wird sie deutlich schmäler. Foto: Wolfgang Widemann

    Kaisheim Die B2 führt zwar schon lange um Kaisheim herum, aber durch den Ort rollt weiter viel Verkehr – und zwar auf einer Fahrbahn, die noch immer Bundesstraßen-Ausmaße hat. Der Kaisheimer Gemeinderat hat ein Gesamtkonzept für den Umbau der Ortsdurchfahrt in Auftrag gegeben. Einen Vorentwurf präsentierte nun das Ingenieurbüro Tremel.

    Die Hauptstraße sei stolze 8,15 Meter breit, berichtete Josef Tremel in der jüngsten Sitzung: „Das lädt die Verkehrsteilnehmer ein, eine bestimmte Geschwindigkeit zu fahren.“ Sein Vorschlag: Von Donauwörth her sollte die Fahrbahn von der Einmündung ins kleine Gewerbegebiet an auf sechs Meter verschmälert werden. Im weiteren Verlauf könnte eine begrünte Verkehrsinsel die Fahrbahnen aufteilen und den bislang offenen Blick ortseinwärts verhindern. Auf der nördlichen Seite der Hauptstraße könnten – soweit möglich – Parkbuchten angelegt werden. Die Gehwege könnten großzügiger gestaltet werden.

    Auf dem Abschnitt östlich des Zentrums um die Hofwirtschaft, das bekanntlich seit dem vorigen Jahr in neuem Glanz erstrahlt, könnten die Gehwege ebenfalls verbreitert werden. Auch dafür wäre die Gemeinde verantwortlich. Der für die Kreisstraße zuständige Landkreis würde den Asphalt der Fahrbahn erneuern, so Tremel.

    „Erhebliches Gestaltungspotenzial“ besteht nach Ansicht Tremels an der Einmündung der Schulstraße in die Hauptstraße. Offenbar ist angedacht, dass die Gemeinde das leer stehende Anwesen an dieser Ecke kaufen und abreißen könnte. Auf der Nordseite der Hauptstraße könnten an verschiedenen Stellen Parkbuchten geschaffen werden.

    Als „größte Herausforderung“ bezeichnete Tremel die Kreuzung mit der Straße nach Hafenreut und der Ulrichstraße. Ein „kleiner Kreisverkehr“ würde dort „die Geschwindigkeit rausnehmen“, meinte der Ingenieur. Für den Bereich der Kreuzung und der Ortsausfahrt in Richtung Buchdorf brachte Gemeinderat Christoph Rößner (PWG) mehrere Vorschläge auf den Tisch. Rößner brachte unter anderem ins Gespräch, den Verkehr über die Ulrichstraße – auf ihr verlief ganz früher einmal die Bundesstraße – von/in Richtung Buchdorf laufen zu lassen und den Fahrzeugen von/nach Hafenreut eine abknickende Vorfahrt zu gewähren. „Da befürchte ich gewaltigen Widerstand von Anwohnern in der Ulrichstraße“, warf Herbert Bauer (CSU) ein. Gerhard Maresch (SPD) favorisierte einen Kreisverkehr: „Der bringt die meiste Beruhigung.“

    Bereich vor Kindergarten soll sicherer werden

    Eine Entscheidung, wie die Hauptstraße einmal aussehen soll, fiel in der Sitzung nicht. Die Planung soll jetzt weiter verfeinert werden. Dabei soll auch untersucht werden, wie die Zufahrt zum Kindergarten sicherer gestaltet werden könnte. Dieser Bereich sei derzeit gefährlich, wenn die Kinder gebracht und abgeholt würden, stellte Karl Heinz Bablok (Grüne) fest.

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