Mertingen Das Naherholungsgebiet „Schmuttergrün“ in Mertingen erhält eine weitere Attraktion: Noch in diesem Frühjahr werden die Arbeiten für eine Kneipp-Anlage beginnen. Der Gemeinderat hat in seiner jüngsten Sitzung den Vorschlägen des Planungsbüros Becker und Haindl, Wemding, zugestimmt. Außerdem erteilte er grünes Licht für die empfohlene Bepflanzung und Ausstattung des Landschafts- und Eislaufsees.
Nach Schätzungen der Planer wird die Maßnahme rund 68000 Euro kosten. Der Auftrag wurde an eine Firma in Nördlingen vergeben, die das günstigste Angebot abgegeben hatte.
Kosten von 580000 Euro
Der großräumige Erdbau für das Naherholungsgebiet hat nach Angaben der Landschaftsarchitekten bisher knapp 580000 Euro gekostet. Hinzu kommen voraussichtlich knapp 220000 Euro für die Ausstattung des Schmuttergrüns, die Anlage eines Wohlfühlpfades und der Kneippanlage. Damit, so Bürgermeister Albert Lohner, werde man rund 30000 Euro unter der ursprünglichen Kostenschätzung bleiben. Erneut befasst hat sich das Gremium mit dem viel diskutierten Bebauungsplan „Mertingen Süd I“. Es wurden die Beiträge der Träger öffentlicher Belange besprochen. Die textlichen wie zeichnerischen Änderungen des Vorentwurfs waren bereits im Vorfeld vom Arbeitskreis „Innerortsentwicklung“ im Beisein des beauftragten Planungsbüros Steinbacher, Neusäss, und Architekt Zimmermann, Donauwörth, besprochen worden.
Nun werde der Bebauungsplan, wie Bürgermeister Lohner erklärte, in die zweite Runde gehen. Die Verwaltung rechne damit, dass mit den Arbeiten im Mai begonnen werden könne. Parallel dazu liefen auch die Planungen für die Erschließung des Baugebietes, das – wie berichtet – nach geomantischen Gesichtspunkten gestaltet werden soll. Der Gemeinderat hat auch schon Details zu Pflaster- und Straßenbelägen festgelegt. Zugestimmt hat der Gemeinderat dem Neubau eines Lagerraumes an die bestehende Turnhalle. Die Kosten wurden mit rund 20000 Euro beziffert. Der Anbau sei notwendig, so die Argumentation der Verwaltung, weil der Platzbedarf an Lagerflächen für die Vereine ständig steige.
Der Anbau soll in der Form wie der Bestand errichtet werden. Die Arbeiten werden voraussichtlich im Sommer stattfinden. Angedacht sei, so die Verwaltung, bei einer später anstehenden Generalsanierung der Halle einen direkten Zugang zu schaffen. Vorerst soll der Anbau über einen angrenzenden Geräteraum erreichbar sein. (bih)