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Wahl: Kampf ums Monheimer Rathaus bleibt ein Zweikampf

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Kampf ums Monheimer Rathaus bleibt ein Zweikampf

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    Günther Pfefferer
    Günther Pfefferer

    Monheim Die Bürgermeisterwahl in Monheim am 11. März 2012 wird vermutlich in einem Zweikampf entschieden. Um die Nachfolge von Anton Ferber bewerben sich bekanntlich 2. Bürgermeister Günther Pfefferer (CSU) und Anita Ferber (PWG). Die weiteren Fraktionen im Stadtrat stellen keine Kandidaten.

    „Wir haben das Thema natürlich angesprochen“, meint Michael Schuster, Vorsitzender der parteifreien Wählergruppe Monheimer Umland-Liste (MUM). In den Reihen der Gruppierung gebe es „sicher auch kompetente Kandidaten“, ist Schuster überzeugt. Immerhin ist man seit 2002 mit fünf Mitgliedern im Stadtrat vertreten. Eine Kandidatur erfordere aber auch „Eigeninitiative“, man könne die Personen nicht dazu zwingen. Das Duell zwischen Anita Ferber und Günther Pfefferer verfolgt die MUM neutral. „Beide sind in allen Ortsteilen bekannt, das wird eine reine Persönlichkeitswahl“, prophezeit der Vorsitzende. Egal, wer in Zukunft das Bürgermeisteramt ausüben wird, Schuster ist von einer sachlichen und fraktionsübergreifenden Zusammenarbeit überzeugt: „Das ist unser großes Plus in Monheim.“

    Seit der letzten Bürgermeisterwahl 2006 habe man den kommenden Urnengang im Blick gehabt, berichtet SPD-Ortsvorsitzender Johann Enderle. Lange Zeit wurde in den Reihen der Partei auch diskutiert, doch „das Land ist wohl noch nicht reif“, beschreibt Enderle den Beschluss, keinen Kandidaten zu stellen. Eine Person, die sich diesen Schritt zutraut, bräuchte totalen Rückhalt. Wenn dies nicht gegeben sei, wolle man die wenigen potenziellen Kandidaten „nicht zerfleischen“.

    Für ihn selbst sei es mit seinen 60 Jahren kein Thema mehr gewesen, den Hut in den Ring zu werfen, so der Ortsvorsitzende. Den Zweikampf um den Rathaussessel verfolge man neutral.

    Verantwortung übernehmen

    Vor sechs Jahren hatte sich die SPD für Anton Ferber (PWG) ausgesprochen. Die Folge: „Das hat uns zwei Sitze im Stadtrat gekostet.“ Enderle findet es aber generell wichtig, dass sich Mitbürger finden, die Verantwortung übernehmen und somit „die Politik am Leben erhalten“. Im Stadtrat wurde inzwischen der Wahlausschuss für die Abstimmung am 11. März vorgeschlagen und beschlossen. Das scheidende Oberhaupt Ferber fungiert dabei als Wahlleiter, sein Stellvertreter ist Rudolph Hanke.

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