Daiting-Nachermühle Die Vertreter aller Seiten waren sich einig: Ein lang gehegter Wunsch geht endlich in Erfüllung. Die Kreisstraße DON 24 zwischen Daiting und Gansheim wird bis Sommer 2012 ausgebaut. Die Arbeiten dafür haben bereits begonnen, Landrat Stefan Rößle informierte sich nun vor Ort.
An der Nachermühle östlich von Daiting erinnerte der Landrat daran, dass der erforderliche Ausbau der Kreisstraße bereits seit gut 30 Jahren immer wieder beantragt wurde – und ebenso jedes Mal zugunsten anderer Projekte vertagt werden musste. „Wir haben lange gewartet, aber jetzt können wir endlich anfangen“, bilanzierte Rößle zufrieden. Die Verbindungsstraße im Usseltal zwischen Daiting und dem Bereich Marxheim sei „enorm wichtig für den Landkreis“. Wie er aus eigener Erfahrung wisse, gab es vor allem auch aus der Bevölkerung heraus den „eindringlichen Wunsch“, diese Maßnahme endlich anzugehen. „Wir wollen den ländlichen Raum stärken, dazu gehören auch ordentliche Verkehrswege.“
Die nun in Angriff genommene Strecke ist zwar keine extrem viel befahrene, besitze aber trotzdem eine besondere Bedeutung. Und finanziell – der Kostenrahmen liegt bei rund zwei Millionen Euro – ist es sogar das momentan größte Straßenbauprojekt des Landkreises. Rößle freute sich in diesem Zusammenhang über die zugesagten Fördermittel, für die man lange habe kämpfen müssen.
Probleme auf der knapp vier Kilometer langen Strecke bereiten zahlreiche Leitungen, die unter der Erde verlaufen und die berücksichtigt werden müssen. Dazu gehören die Nato-Pipeline und die Leitung der Fränkischen Wasserversorgung. Die durch die Verbreiterung nötigen Eingriffe in die Natur werden durch Ausgleichmaßnahmen ausgeglichen, versicherte Rößle. Er dankte den Gemeinden, dass sie stets mit Nachdruck am Ball geblieben sind.
Für Unterstützung gedankt
Daitings Bürgermeister Johann Roßkopf richtete seinerseits an Rößle Dankesworte für die geleistete Unterstützung. „Ich hoffe, dass der Ausbau nicht am Ortsbeginn endet“, meinte Roßkopf mit Blick auf die ebenfalls sanierungsbedürftige Durchfahrtsstraße. Er wünschte den Bauarbeiten ebenso einen guten Verlauf wie sein Amtskollege Alois Schiegg aus Marxheim. Schiegg würdigte zudem die „sicher nicht einfachen Vorarbeiten“. (unf)