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Jubiläum: Neue Kraft, das Leben zu gestalten

Jubiläum

Neue Kraft, das Leben zu gestalten

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    Wallfahrtsrektor Weiß (links) und Ortspfarrer Loeßl vor Huisheims Lourdesgrotte.
    Wallfahrtsrektor Weiß (links) und Ortspfarrer Loeßl vor Huisheims Lourdesgrotte.

    Huisheim Die Pfarrgemeinde Huisheim feierte zusammen mit zahlreichen Gläubigen ein Jubiläum: das 50-jährige Bestehen seiner Lourdesgrotte. Jeder Besucher erhielt zur Einstimmung ein eigens dafür gestaltetes Jubiläumsbildchen. Ein Fazit ist sicherlich: Die bewegende Feier dieses Ereignisses wird in den Herzen der Gläubigen ein unvergessliches Erlebnis bleiben.

    Der Kirchenchor Gosheim eröffnet den Gottesdienst und Ortspfarrer Alois Loeßl unterstrich in seiner Ansprache besonders den Dank gegenüber Gott, der uns seine Mutter zur Mutter aller Menschen gegeben hat, den Dank zum Bau und Erhaltung der Grotte und den Dank an alle, die zur Gestaltung des Jubiläums beigetragen haben. Ein Gruß an die Gottesmutter, vorgetragen von H. Dörle im Wechsel mit dem Volk, stimmte auf das Evangelium ein.

    Drei spezielle Zeichen

    Monsignore Heinrich Weiß, der Wallfahrtsrektor in Maria Brünnlein in Wemding, hob in seiner Festpredigt drei spezielle Zeichen als Geschenk der Liebe und Güte Gottes hervor: den Rosenkranz, einen Stein aus dem Felsen der Grotte in Lourdes und ein Kreuz. Der Rosenkranz, den sein Vater aus dem 1. Weltkrieg aus Frankreich mitbrachte, soll uns sagen, wie es Papst Benedikt XI. im Jahre 2008 in Lourdes zum Ausdruck brachte: „Das Gebet nährt die Flamme des Glaubens“. Das zweite Symbol, der Stein, erinnere an die Worte Jesu: „Du bist Petrus der Fels und auf diesem Felsen will ich meine Kirche bauen“! Es ist wichtig, treu zur Kirche zu stehen und seine Orientierung auf Gott hin auszurichten. Ein weiteres Zeichen ist das Kreuz, man denkt dabei in erster Linie an Krankheit und Leid. Ein Pilgerleiter sagte einmal: „Lourdes ist die Weltausstellung des Leidens“ oder anders ausgedrückt: „Das Wunder der Nächstenliebe“.

    Der Bischof von Tarbes und Lourdes, der vor einigen Jahren den Wallfahrtsrektor zum Ehrenkaplan ernannte, sagte: „Lourdes ist ein Ort, wo der Christ frei seinen Glauben bezeugen kann“. Lourdes gibt neue Kraft unser Leben zu gestalten. Am Ende bedankte sich Pfarrer Alois Loeßl bei allen Mitwirkenden, die zur Gestaltung des Festgottesdienstes und zur Vorbereitung beigetragen haben – beim Kirchenchor aus Gosheim unter der Leitung von Fr. Dörle, beim liturgischen Dienst, bei der Mesnerin Fr. Färber.

    Bei der anschließenden Lichterprozession durch das Dorf zur Lourdesgrotte wurden die lichtreichen Geheimnisse des Rosenkranzes gebetet, im Wechsel mit den Ave-Maria-Anrufen. Spätestens jetzt verspürte jeder Besucher die besondere Atmosphäre dieses Abends, ein „Hauch von Lourdes“ lag in der Luft. Die Ministranten zogen mit brennenden Fackeln voran und führten die Gläubigen zur hell erleuchteten Grotte. In einer kurzen Andacht, gestaltet von Monsignore Heinrich Weiß, wurde in einem Lobpreis zu Ehren Mariens und einem ausdrucksvollen Weihegebet an Maria, der Mutter Jesu, als Fürsprecherin und Mutter aller Christen gedacht. Die Musikkapelle Huisheim-Gosheim, unter der Leitung von Anita Färber, umrahmte die Feier mit bekannten Marienliedern.

    Dankeschön gesagt

    Das Jubiläum fand schließlich seinen Ausklang in einer kleinen Feierstunde im katholischen Pfarrheim. Pfarrer Loeßl bedankte sich in diesem Rahmen bei Hanni Hintermayer und Gertraud Rößner für ihre jahrelange Mühe und Pflege der Lourdesgrotte. (mstr)

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