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Feuerwehr: Patenschaft besiegelt

Feuerwehr

Patenschaft besiegelt

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    Einige Zeit mussten die Blossenauer auf dem Schlauch ausharren und unterhaltsame Aufgaben lösen, ehe sich die Tagmersheimer Feuerwehr zur Patenschaft überreden ließ. Von links nach rechts: Andreas Fürst, Wolfgang Pichler, Richard Oswald, Julia Kronburger, Bürgermeister Georg Schnell, Eva Zinsmeister, Peter Schmid (2. Vorsitzender), Armin Löffler (Kommandant).
    Einige Zeit mussten die Blossenauer auf dem Schlauch ausharren und unterhaltsame Aufgaben lösen, ehe sich die Tagmersheimer Feuerwehr zur Patenschaft überreden ließ. Von links nach rechts: Andreas Fürst, Wolfgang Pichler, Richard Oswald, Julia Kronburger, Bürgermeister Georg Schnell, Eva Zinsmeister, Peter Schmid (2. Vorsitzender), Armin Löffler (Kommandant). Foto: Foto: Kugler

    Tagmersheim-Blossenau Im Juni 2012 findet das 125-jährige Gründungsfest der Blossenauer Feuerwehr statt. Wie es sich gehört, wurde nun um Patenschaft gebeten. Dazu hatten die Blossenauer ihre nächsten Nachbarn, die Freiwillige Feuerwehr Tagmersheim ausgewählt.

    Bei herrlichem Spätsommerwetter versammelten sich die komplette Feuerwehrtruppe, die Festdamen und das halbe Dorf am Tagmersheimer Freibad. Angeführt von der Röglinger Blaskapppelle marschierte ein gut gelaunter Zug zur Schule. Dort erwarteten sie bereits die Tagmersheimer Kollegen und viele Neugierige.

    In Reimform bat der Vorsitzende der Blossenauer Feuerwehr, Martin Spreng, um die Patenschaft. Zur Bekräftigung hatte er einen hübsch dekorierten Leiterwagen mit Brezen und Semmeln dabei. Das allerdings überzeugte die Tagmersheimer nicht. Die Gäste sollten sich etwas mehr anstrengen, meinte Vorsitzender Norbert Büchler und ließ die Blossenauer erst mal mitsamt Schirmherrn Georg Schnell auf dem Spritzschlauch knien.

    Knifflige Aufgaben

    Außerdem mussten sie einige knifflige Aufgaben bewältigen. So galt es, einen Luftballon am Ende eines D-Schlauches zu dritt aufzublasen. Bürgermeister Schnell und die beiden Festdamen Julia Kronburger und Eva Zinsmeister taten ihr Bestes, waren aber nicht wirklich erfolgreich. Erst mit männlicher Verstärkung brachte der Bürgermeister den Luftballon schließlich zum Platzen.

    Am Ende ließen sich die Tagmersheimer von 100 Liter Bier und einer Brotzeit zur Patenschaft überreden und sagten für das Fest ihre volle Unterstützung zu. Bei Freibier und Essen klang der Abend gemütlich im Festzelt aus. (evm)

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