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Projekt: Pläne für einen Dauercamper-Platz

Projekt

Pläne für einen Dauercamper-Platz

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    Auf dieser Wiese bei der Mattesmühle nahe Gosheim sollen 30 Dauer-Caravan-Plätze entstehen.
    Auf dieser Wiese bei der Mattesmühle nahe Gosheim sollen 30 Dauer-Caravan-Plätze entstehen. Foto: Foto: Bissinger

    Huisheim Dietmar Graf hat viel vor – und er erhält Unterstützung von Gemeinderat und Bürgermeister in Huisheim und Gosheim. Der Betreiber der Mattesmühle in idyllischer Waldrandlage möchte seinen Gastronomiebetrieb auf eine „breitere Basis“ stellen. Das Areal des Ausflugslokals im ruhigen Schwalbtal grenzt direkt an einen Baggersee. „Damit bieten wir ideale Erholungsmöglichkeiten“, ist Graf von der Idee überzeugt.

    Zwischen Badesee und Schwalb

    Einige Dauercamping und -caravanplätze betreibt Graf bereits, der die Leitung der Mattesmühle vor einigen Jahren von seinem Vater Anton übernommen hat. Auf der Wiese, die sich im Besitz der Familie befindet, sollen zwischen dem Badesee und dem Flüsschen Schwalb circa 30 Stellplätze entstehen. Sie will Graf überdachen und in Holzbauweise ausführen. Ihm ist sehr gelegen, hauptsächlich heimische Camper und keine „von weit her Kommende“ anzusprechen. Er habe, wie er sagt, bereits mehr als 30 Interessenten.

    Der Huisheimer Gemeinderat wie auch Bürgermeister Hermann Rupprecht stehen dem Projekt positiv gegenüber. In der letzten Sitzung hat sich das Gremium damit befasst. Nun sind die Träger öffentlicher Belange dazu aufgefordert, ihre Stellungnahmen abzugeben. Der Umgriff der Maßnahme umfasst rund 19000 Quadratmeter.

    „Die Plätze passen gut in die Landschaft und erhöhen den Erlebniswert unserer schönen Region“, erklärt Bürgermeister Rupprecht. Auch Toiletten- und Duschanlagen seien vorgesehen. In jedem Fall würde eine Verwirklichung eine Aufwertung für ein weites Umland und das Schwalbtal darstellen, meint das Gemeindeoberhaupt. Er verspricht sich auch touristische Nebenwirkungen.

    Derzeit lassen die Betreiber prüfen, ob die Stellplatzdächer mit Photovoltaik-Kollektoren ausgestattet werden. Damit würden sie zusätzlichen Strom herstellen.

    Erst im vergangenen Winter hatten die Betreiberfamilien an der Schwalb ein neues Wasserrad installiert. Dieses hat sich nicht nur zum oft fotografierten Nostalgie-Blickpunkt entwickelt, sondern produziert mit seinen Schaufelrädern ebenfalls Energie. (bih)

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