219 Schüler starten mit dem Zeugnis der Ludwig-Bölkow-Schule in der Tasche ins Berufsleben


Donauwörth Zum Schulhalbjahr beendeten an der Berufsschule Donauwörth 219 Schüler ihre Ausbildung und wurden feierlich ins Berufsleben verabschiedet. Schulleiter Winfried Schiffelholz begrüßte die Schüler in der Aula und freute sich über die Anwesenheit der Ehrengäste. Ein besonderer Gruß galt auch allen Lehrkräften und Klassenleitern, die die Berufsschüler über ihre zweieinhalb- oder dreieinhalbjährige Ausbildungszeit erzieherisch begleitet und unterrichtet haben.
Winfried Schiffelholz gratulierte den Absolventen: „Seien Sie stolz auf sich selbst, das Erreichte. Für einige von Ihnen steht jetzt eine Zeit der Neuorientierung an. Für Ihre Entscheidung wünsche ich Ihnen wohlmeinende Ratgeber und beruflich wie auch privat alles Gute für die Zukunft.“
Der Schulleiter gab mit auf den Weg, optimistisch in die Zukunft zu sehen und schloss mit einem Spruch des Seefahrers und Entdeckers Fernando Magellan: „Wer an der Küste bleibt, der kann keine neuen Ozeane entdecken.“
In seinem Grußwort formulierte Franz Oppel seine Glückwünsche an die Berufsschulabgänger zum bestandenen ersten Abschluss in ihrem beruflichen Leben und wünschte ihnen für deren weitere Entwicklung in Arbeit, Familie und Freundeskreis alles Gute.
Peter Marcinkowski, der Personalleiter der Grenzebach-Gruppe, gratulierte den Absolventen ebenfalls zur bestandenen Abschlussprüfung. Er wies die „Jung-Gehilfen“ darauf hin, dass sich bisher immer Andere um sie verantwortlich gekümmert haben – Eltern, Lehrer, Ausbilder – jetzt seien sie selbst Fachleute in ihrem Gebiet und müssen selbst Verantwortung übernehmen. In einem Gleichnis machte er den Absolventen klar, dass in Europa der Verstand und das Know-how das wichtigste Werkzeug geworden ist. „Wir haben nicht allzu viele Rohstoffe, die Arbeitskosten sind hoch und das Kapital ist heute sehr flüchtig geworden. Jetzt, am Ende ihrer Ausbildung ist ihr Verstand scharf, sie gehören zu den Facharbeitern im Land, die momentan händeringend gesucht werden.“ Peter Marcinkowski schloss mit dem Rat, nie zu vergessen, sein geistiges Werkzeug immer wieder neu zu schärfen oder es auch einmal „nachzuschmieden“. Den Absolventen gratulierten auch die Dekane Ottmar Kästle und Johannes Heidecker, sowie Franz Oppel (stellvertretender Landrat), Peter Kastner von der „Pädagogischen Stiftung Cassianeum“, Pater Franz Aicher vom Internat Heilig-Kreuz, der Obermeister der Schreinerinnung Donau-Ries Peter Schwab, mit dem Lehrlingswart Fritz Funk und dem Ausbildungsleiter Bernhard Högner und dem Ausbilder Peter Böhm von der Südzucker AG.
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