Donauwörth Langsam frieren die Gewässer zu. Das Rote Kreuz gibt Tipps, woran man eine sichere Eisdecke erkennt.
lEisdicke testen Betreten Sie das Eis nur, wenn es dick genug ist. Für Einzelpersonen sollte es mindestens fünf Zentimeter, für mehrere Personen mindestens acht Zentimeter sein. Mit Schlitten braucht man zwölf Zentimeter. Tragfähig ist die transparente Schicht, die auch blaues Eis genannt wird. Nicht belastbar hingegen ist die weiße Eisschicht, die durch eingeschlossene Luftbläschen ihre Farbe erhält. Die Dicke des Eises kann innerhalb einer Fläche variieren. Am Rand ist die Eisfläche der Seen dünner. Bei fließenden Gewässern ist es gefährlicher, wo das Wasser schneller strömt.
Warnhinweise befolgen An bekannten Gefahrenstellen werden Schilder angebracht. Häufiger ist aber eine Meldung über das Radio und die Zeitung. Darauf sollte man unbedingt hören.
Löcher Einen Stein auf die Eisfläche zu werfen ist ein beliebter Test, die Tragfähigkeit zu testen. Schläge er durch die Eisdecke, können diese Löcher zur Gefahr werden. Das Loch wächst zwar wieder zu, doch an dieser Stelle ist das Eis dünner, als an anderen Stellen. So können sie sich als lebensgefährliche Fallen entpuppen.
Alternativen Der Eisplatz in Bissingen und Genderkingen öffnet ab heute. Das ist definitiv eine sichere Alternative, um gefahrlos auf der glatten Fläche zu rutschen. (fene)