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Forstwirtschaft: Sicherer Umgang mit der Motorsäge zählt

Forstwirtschaft

Sicherer Umgang mit der Motorsäge zählt

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    Glückliche Gesichter beim Regionalentscheid: (von links) Forstdirektor Peter Laube (AELF Nördlingen), Johann Grob (BaySF), Mareike Rehm (beste weibliche Teilnehmerin), Fabian Hurler (1. Platz), Georg Deißer (2. Platz), Florian Scheuermeyer (3. Platz) und Ausbildungsberater Heinz Merklein.
    Glückliche Gesichter beim Regionalentscheid: (von links) Forstdirektor Peter Laube (AELF Nördlingen), Johann Grob (BaySF), Mareike Rehm (beste weibliche Teilnehmerin), Fabian Hurler (1. Platz), Georg Deißer (2. Platz), Florian Scheuermeyer (3. Platz) und Ausbildungsberater Heinz Merklein. Foto: AELF

    Buchdorf „Was ist denn da los?“ wird sich manch einer gefragt haben, der zwischen Hafenreut und Buchdorf unterwegs war und die Gruppe von jungen Leuten in leuchtender Schutzkleidung und mit der Kettensäge hantierend beobachtet hat. Die Antwort: Der Regionalentscheid des Forstlichen Wettbewerbes 2012 fand dieser Tage statt.

    Das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Nördlingen richtete als zuständige Stelle diesen Wettbewerb, der im zweijährigen Turnus stattfindet, für die landwirtschaftlichen Auszubildenden aus den Landkreisen Donau-Ries und Dillingen aus. In fünf Disziplinen mussten die 41 Teilnehmer ihr Können unter Beweis stellen.

    Forstdirektor Peter Laube vom AELF Nördlingen eröffnete den Wettbewerb mit dem schriftlichen Wissenstest. Hierbei mussten unter anderem Bäume und Sträucher anhand von Zweigen, Rinde oder Blüten bestimmt werden. Die vier Stationen des praktischen Teiles waren durch Forstwirtschaftsmeister Grob von den Bayerischen Staatsforsten (BaySF) vorbereitet worden.

    Bei den Stationen Kombinationsschnitt, Präzisionsschnitt und Fallkerbschneiden/Fällschnitt war ein exaktes Arbeiten und ein sicherer Umgang mit der Motorsäge gefragt. In der Disziplin Fallkerbschneiden bewahrheitete sich der Spruch „Die Letzten werden die Ersten sein“. Mareike Rehm, die hier als letzte an den Start ging, erreichte von maximal 100 möglichen Punkten die Tagesbestleistung von 94 Punkten. Die Pflanzung von zehn Buchensetzlingen rundete die praktischen Arbeiten ab. Innerhalb von zehn Minuten mussten die Pflanzen auf einer vorgegebenen Strecke mit dem Hohl-spaten eingesetzt werden. Neben der Einhaltung der Zeitvorgabe und dem richtigen Sitz der Pflanze, legten die Wettkampfrichter Wert auf eine ergonomische Arbeitsweise und den richtigen Geräteeinsatz.

    Zur Siegerehrung trafen sich Teilnehmer und Wettkampfrichter im Gasthaus Grünenwald in Altisheim, wo Forstdirektor Peter Laube die Urkunden überreichte.

    Mit 284 von 350 Punkten den Sieg geholt

    Sieger wurde Fabian Hurler aus Schwenningen. Von insgesamt 350 möglichen Punkten erzielte er 284. Die weiteren Plätze auf dem Siegerpodest belegten Florian Scheuermeyer aus Gempfing (271 Punkte) und Georg Deißer aus Lauterbach (268 Punkte). Diese drei werden am 23. Juni am Landesentscheid des forstlichen Wettbewerbs in Kehlheim teilnehmen. Beste weibliche Teilnehmerin war Mareike Rehm aus Lechsend mit 237 Punkten. (dz)

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