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Invesitionen: Solide gewirtschaftet

Invesitionen

Solide gewirtschaftet

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    Gerhard Pfitzmaier
    Gerhard Pfitzmaier

    Münster Die solide Kassenlage der Gemeinde Münster erlaubt den Gemeinderäten auch für das Jahr 2012 ordentliche Investitionen in die Infrastruktur des Ortes. 1,3 Millionen Euro wird Münster ausgeben. Zwei große Projekte hat sich die Gemeinde vorgenommen: der Neubau des Rathauses und die Sanierung der Gehwege entlang der Hauptstraße.

    Am meisten schlagen die Kosten für den Neubau des Rathauses zu Buche. Im April wurde ja bereits der Grundstein gelegt (wir berichteten). Das Haus soll politischer Mittelpunkt der 1100 starken Gemeinde werden und auch ein Anlaufpunkt für die Bürger sein. Im Haushalt sind dafür 550000 Euro eingestellt.

    Ebenfalls derzeit in vollem gange ist die Sanierung der Gehwege entlang der 900 Meter langen Hauptstraße. Für 353000 Euro wird diese nicht nur optisch aufgewertet, sondern es werden vor allem auch Leerrohre für Strom und Breitbandkabel verlegt. Bis zum Herbst wird das Dorf am Lech mit einer modernen Breitbandanbindung über Glasfaserkabel an das schnelle Internet angeschlossen sein.

    Ein Teil der Ersparnisse werden jetzt ausgegeben

    Ebenfall zu Buche schlagen die Ausgaben für Grunderwerb in Höhe von 235000 Euro. Darunter fallen Flächen am Neubaugebiet am südlichen Ortsrand. Vermutlich werden dort 16 Bauparzellen entstehen. Derzeit steckt die Gemeinde in der Planung.

    Um alle Pläne verwirklichen zu können muss die Gemeinde ein Teil der Ersparnisse ausgeben. Gut 530000 Euro werden aus den Rücklagen entnommen. Weniger als gedacht, denn die Gemeinde hat 2011 mehr Geld kassiert, als erwartet wurde. Gewerbesteuer, Einnahmen aus der Forstwirtschaft und höhere Schlüsselzuweisungen – finanziell schlechter gestellte Gemeinden erhalten vom Freistaat einen Ausgleich – brachten mit einigen anderen Posten über 130000 Euro mehr als veranschlagt in die Gemeindekasse. Gleichzeitig wurde weniger Umlage für die Mittel- und Hauptschule und weniger Kreisumlage bezahlt. So konnten fast 300000 Euro gespart werden.

    Im Rahmen der Haushaltsberatungen wurde auch klar, dass die gebühren für die Abwasserbeseitigung neu kalkuliert werden müssen. Die Rechnungsprüfung hat erneut ein Defizit festgestellt. Nach dem Haushaltsplan für 2012 hat Münster noch ein finanzielles Polster von 720000 Euro. (fene)

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