Die Kreisstraße ist in diesem Bereich sehr schmal, kurvenreich und unübersichtlich. Für die Anbindung der Region an den Landkreis Neuburg-Schrobenhausen sei eine funktionierende und leistungsfähige Straße jedoch unerlässlich, erklärt die Behörde. Mit dem vorgesehenen Bauvorhaben im Usseltal würde einem Wunsch der Bürger dieser Region Rechnung getragen, der schon seit den Zeiten der Gebietsreform im Jahr 1972 bestehe.
Der Landkreis Donau-Ries hatte sich bereits zu Beginn diesen Jahres für den Ausbau der Kreisstraße ausgesprochen, allerdings waren dafür heuer keine Fördermittel nach dem Bayerischen Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (BayGVFG) mehr zu erhalten. Begründet wurde dies seitens des Freistaats Bayern durch eine angespannte Finanzlage.
Dem Regierungspräsident die Notwendigkeit verdeutlicht
Da auch für 2011 eine ähnliche Situation zu befürchten war, hat sich Landrat Stefan Rößle laut Pressemitteilung in Abstimmung mit dem Bundestagsabgeordneten Ulrich Lange und dem Fraktionsvorsitzenden der CSU im Bayerischen Landtag Georg Schmid wiederholt für den Erhalt von BayGVFG-Fördermitteln eingesetzt. Zuletzt stellte der Landrat mit seinem Schreiben vom 18. Oktober an den Regierungspräsidenten der Regierung von Schwaben die Notwendigkeit des kontinuierlichen Kreisstraßenausbaus im Donau-Ries-Kreis heraus.
Daher erfreute Rößle nun die Antwort der Regierung von Schwaben, dass aller Voraussicht nach das von ihm angeführte vordringlichste Projekt, der Ausbau der DON 24 zwischen Daiting und Gansheim, gefördert werden könne. Mit einer endgültigen Förderzusage für das Millionenprojekt ist laut Regierung bis Ende November zu rechnen.
Sobald grünes Licht für die Zuschüsse gegeben wird, sollen im Landratsamt die notwendigen Maßnahmen anlaufen, damit die Maßnahme 2011 durchgeführt und somit der von den Gemeinden Daiting und Buchdorf seit vielen Jahren gewünschte Ausbau endlich verwirklicht werden kann. (dz)