Tagmersheim Drei Ehrungen für 25 Jahre aktiven Dienst standen im Mittelpunkt der diesjährigen Generalversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Tagmersheim. Das Ehrenkreuz in Silber erhielten: Erna Betz, Sophie Gebhard, Roman Meier.
Höhepunkt des Jahres war das Patenbitten der Feuerwehr aus Blossenau aus Anlass des 125-jährigen Gründungsfestes. Nach mehrmaligem Bitten der Blossenauer Feuerwehr habe man sich zur Übernahme der Patenschaft entschlossen.
Es sind wieder mehr junge Leute an Bord
In seinem Rechenschaftsbericht teilte Vorstand Norbert Büchler zunächst mit, dass der Verein zurzeit 145 Mitglieder habe. Erfreulich sei, dass man eine Nachwuchsgruppe mit zwei Mädchen und neun Jungen habe. Bianka Roidl stellte sich dabei als neue Jugendwartin vor. Neben zahlreichen gesellschaftlichen Aktivitäten wie Bootsfahrten und die Teilnahme an Festumzügen, wurde es für die Feuerwehrler aber auch ernst. Kommandant Albert Riedelsheimer berichtete, dass man im vergangenen Jahr zehn Einsätze gehabt habe.
Das Spektrum reichte von der Bergung eines Schlaganfallpatienten über den Hochwasserschutz bis zur Rettung einer Katze vom Baum. Sieben Übungen seien allesamt gut besucht worden. Auch an der Großübung zusammen mit Blossenau, Ammerfeld, Gansheim, Burgmannshofen, Schweinspoint und Marxheim hatte die Truppe teilgenommen.
Wer seit zwei Jahren im Besitz einer Fahrerlaubnis der Klasse B sei, könne auf Antrag eine Fahrerlaubnis erhalten, die zum Führen von Einsatzfahrzeugen bis 7,5 Tonnen berechtige. Kreisbrandmeister Martin Auernhammer bemerkte in seinem Grußwort, dass der Führerschein bis 7,5 Tonnen sehr kostengünstig sei.
In Vertretung von Bürgermeister Georg Schnell dankte Gemeinderat Hubert Lederer allen für die im vergangenen Jahr geleistete Arbeit. Der Schwerpunkt liege in Zukunft nicht mehr bei der Brandbekämpfung, sondern bei der Hilfeleistung bei Unfällen.
Problematisch seien dabei Unfälle mit Gefahrengut, da man manchmal auch nicht wisse, was ausströme. Aufgrund einiger Vorfälle beim letzten Hochwasser stellte Lederer fest, dass die Feuerwehr manchmal absichtlich behindert werde. Wörtlich sagte Lederer: „Wer mitwirkt, sollte nicht auch noch verhöhnt werden.“ (am)