Huisheim Mit einer Feierstunde in der Grundschule in Huisheim hat der Kreisverband für Gartenbau und Landespflege Donauwörth die Gemeinden Huisheim, Oberndorf und die Parkstadt Donauwörth für die Mitwirkung bei der zukunftsorientierten Verbesserung der Lebensverhältnisse in ihrem unmittelbaren Lebensumfeld geehrt.
Der vom Bayerischen Landesverband ausgelobte Wettbewerb hatte das Ziel, das Bewusstsein für den Wert natürlich gewachsener Begegnungs- und Erlebnisräume zu schärfen und besonders gelungene, nachahmenswerte Beispiele in der Region herauszustellen. Das Ziel war, jungen und älteren Menschen wieder mehr Möglichkeiten zum direkten Kontakt zur Natur zu verschaffen.
Vize-Landrat Franz Oppel betonte in seiner Laudatio, dass wir „nur eine Natur und damit eine Heimat haben. Diese zu schützen und zu erhalten, ist unsere gemeinsame Aufgabe“. Umso mehr sei er den Gartenbauvereinen dankbar, dass sie in Zusammenarbeit mit den Kommunen und der Bürgerschaft diese Aufgaben in hervorragender Weise annehmen und verwirklichen. Kreisheimatpfleger Herbert Dettweiler stellte die einzelnen Begegnungsräume in den Siegergemeinden vor. Der erste Sieger, Huisheim und Gosheim, zeichne sich durch ein Bündel von Erlebnisräumen für Jung und Alt aus. Alle sind leicht erreichbar und gehen teilweise ineinander über, so der Heimatpfleger.
In den Alltag integriert
In Oberndorf, dem Zweitplatzierten, hätten es die Gemeinde, die Bürger und die Vereine verstanden, ihre unterschiedlichsten Landschaft- und Lebensräume in das Alltagsleben zu integrieren und bis in den Ort hineinzuführen, sagte Dettweiler. Naturbelassene Erlebnisräume mit ausgewiesenen Lehrpfaden – Schulklassen, Vereine und Privatpersonen nutzen diese „Grünen Lungen“.
Die Parkstadt Donauwörth erhielt den dritten Preis. Dort sind es die Garten- und Blumenfreunde, die sich intensiv bei der Erhaltung und Mitgestaltung der naturräumlichen Besonderheiten einbringen. Der Verein habe es sich laut Dettweiler zur Aufgabe gemacht, die vielen Kinder des Vereines, aber auch die gesamte Bevölkerung „Natur Pur“ erleben zu lassen.
Der Bezirksvorsitzende des Schwäbischen Bezirksverbandes für Gartenbau und Landespflege, Helmut Guckert, überreichte zusammen mit der Rosenkönigin Martina Gaugenrieder und Rosenprinzessin Franziska Mecklinger die Urkunden und Bronzetafeln und stellte heraus, dass Bürger, Vereine und Gemeinden bei der Gestaltung des Dorflebens einen Dreiklang bilden, da privates und öffentliches Grün das Gesicht unserer Dörfer prägt.
In seinem Schlusswort bekräftigte Bürgermeister Hermann Rupprecht die Bedeutung von derartigen Wettbewerben, „um unsere Wahrnehmungen zu schärfen“. Letztlich seien wir alle Gewinner, ob es nun der erste oder dritte Platz ist, weil durch das ehrenamtliche Engagement die Bürger in den Dörfern gewinnen.
Rupprecht bedankte sich ausdrücklich beim Musikverein Huisheim-Gosheim für die gelungene musikalische Begleitung des Ehrenabends, da auch sie einen Teil des Dorflebens prägen. (dz)