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Fasching: Zollsaal steht im Zeichen der Gegensätze

Fasching

Zollsaal steht im Zeichen der Gegensätze

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    Zollsaal steht im Zeichen der Gegensätze
    Zollsaal steht im Zeichen der Gegensätze

    Genderkingen Ganz im Zeichen der Gegensätze hat der bunte Abend in Genderkingen im voll besetzen Zollsaal gestanden. Über 100 Akteure, ausschließlich aus Gruppen der Genderkinger Faschingsfreunde, hatten ein fünfstündiges Programm auf die Beine gestellt.

    Das Komitee präsentierte gleich zu Beginn dem Publikum den Gegensatz „Himmel und Hölle“. Anschließend folgte der Einmarsch der Garde zusammen mit dem Prinzenpaar 2012, Prinz Michael II. und seiner reizenden Prinzessin Nicole I.

    Diese baten nach einer kurzen Rede zur Aufstellung zum Gardemarsch. Bereits hier forderte Publikum nach einem akrobatischen Tanz eine der vielen Zugaben des Abends. Auch der anspruchsvolle Tanz des Prinzenpaares fand großen Zuspruch.

    Im zweiten Jahr dabei sind die Kringle Chipz, die kleinste Tanzgruppe der Genderkinger Faschingsfreunde. Traditionell war der Applaus bei den Kleinsten mit am größten. Das Thema bei dieser Gruppe war „Süß und Sauer“.

    Ein Genderkinger Urgestein eröffnete den zweiten Teil des bunten Abends: Kurt Klebl berichtete auf witzige Art von seiner Reise in den Urlaub. Den Gegensatz „Rund und Eckig“ verkörpern die zwölf Tänzerinnen der „Mariquitas“. Ein melodisch schwungvoller Tanz mit tollen Hebefiguren heizte die Stimmung im Zollsaal weiter an.

    Themen aus dem Dorf werden aufgegriffen

    Mittlerweile im dritten Jahr dabei sind Christine, Manuela und Roman im ganz normalen „Babywahnsinn“. Über die Verwendung des Enzlerhauses wurde hier ebenfalls debattiert wie über andere Themen im Dorf. „Wer im Glashaus sitzt, soll nicht mit Steinen werfen“, empfahlen sie der Bürgerinitiative Genderkingen, denn deren Mitglieder würden selbst in der Lechstraße zu schnell fahren.

    Die Gegensätze zwischen den Kindern früher und heute wurden ebenfalls beleuchtet. So habe Facebook im Leben Einzug gehalten, und das schon bei den Jüngsten.

    Die Hot Angels, elf Tänzerinnen zwischen 13 und 15 Jahren, rockten den Saal zum Thema „Zu strenge Lehrer, freche Schüler“.

    Auch hier gab es hervorragende Hebefiguren und moderne Musik gemischt mit klassischer Rock-’n’-Roll-Musik. Weiter ging es mit den Teenies der Genderkinger Faschingsfreunde, den Blue Diamonds Sie zeigten einen ruhigen und gefühlvollen Tanz mit tollen Licht- und Farbeffekten zum Thema „Feuer und Eis“. Hebefiguren und moderne Musik begeisterten das Publikum.

    „Thomas Gottschalk macht weiter“, so die Begrüßung der Genderkinger Allstars. Spannende Wetten und eine außergewöhnliche Selbstironie zogen die Lacher auf sich. Zu Gast auf der Couch waren nicht nur Dorfgrößen.

    Frühreife, pubertierende Jugendliche in der Schule

    Auch Prominente aus Politik wie Niederschönenfelds Bürgermeister Peter Mahl waren dabei, der über die Umgemeindung des Gemeindeteiles Wörthen Rede und Antwort stand und im Falle eines VG-Austritts der Stadt Rain eine Verwaltungsgemeinschaft mit Schäfstall ins Gespräch brachte.

    Die Inglourious Ballettstars, im zweiten Jahr mit von der Partie, präsentierten heiße Männerkörper. Und so hieß es nicht nur in der Musik „Hands Up“, sondern auch im Publikum „Hände Hoch“. „Hurra Hurra die Schule brennt“ – mit frühreifen pubertierenden Schülern hatte eine Genderkinger Lehrerin zu tun. Quer durch die Fächer Deutsch, Mathe oder Biologie versucht sie die Schülerinnen zu erziehen, die allerdings nur Quatsch im Kopf haben.

    „Jetzt red i“, der Rainer Austrittswunsch aus der VG, das Enzlerhaus und andere Missstände im Dorf wurden auf satirische Art und Weise von den Schülerlotsen durch den Kakao gezogen. Der letzte Block der Faschingsveranstaltung begann mit dem großartigen Showtanz des Prinzenpaares. Anschließend stürmte die Genderkinger Showtanzformation zu Klängen von AC/DC die Bühne.

    Die Klänge der Showformation brachten die Stimmung zum Höhepunkt. Anspruchsvolle Hebefiguren und heiße Rhythmen – so kann man die Showtanzformation 2012 zusammenfassen.

    „Tag und Nacht“ lautete das Motto hier. Das großartige Finalbild im Genderkinger Zollsaal gab die Showtanzformation mit ihrer spanischen Zugabe. (pm)

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