Buchdorfer Kinder auf Exkursion

Buchdorf Mit dem Bus haben 30 Kinder eine Tour von Buchdorf nach Pappenheim unternommen. Zusammen mit den Aktiven der Frauenliste Buchdorf-Baierfeld erstürmten die Mädchen und Jungen den Burgfried.
Auf dem Programm stand eine Burgführung mit Erzählungen aus dem Ritter- und Burgleben. Sehr gruselig gestaltete sich die Besichtigung der alten Folterkammer mit dem Verhörstuhl, der Winde, Streckbank und der Schandmaske. Sehr düster, aber auf seine eigene Weise historisch interessant waren die furchtbaren Geräte. Ein Besuch im Natur- und Jagdmuseum mit einheimischen Tieren und deren Stimmen stand „zur Erholung“ ebenfalls auf dem Programm.
Die Redewendung „Ich kenne doch meine Pappenheimer“ hat im Übrigen einen lokalen Bezug zur Burg Pappenheim, wie die Kinder erfuhren. Ursprünglich hatte der Ausspruch eine viel positivere Bedeutung als heute. Die Redewendung ist ein Zitat aus Schillers Drama „Wallensteins Tod“, das im Dreißigjährigen Krieg (1618 bis 1648) spielt und vom Grafen von Pappenheim und seinem berüchtigten Regiment handelt.
In dem Drama drückt der Feldherr Wallenstein mit den Worten „daran erkenn ich meine Pappenheimer“ seine Anerkennung für den Mut, die Treue und den Kampfgeist der Soldaten aus.
Begleitet wurden die Kinder von Ursula Kneißl-Eder, Susanne Beckenlechner, Monika Schmid und Andrea Schwertberger. (pm)
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