Von Thomas Gossner
Die Stadt Friedberg baut die Kinderbetreuung in Ferienzeiten aus. Im vergangenen Sommer gab es in Kooperation mit dem Roten Kreuz erstmals ein solches Angebot in Ottmaring, jetzt soll auch in Friedberg-Süd eine Betreuungsmöglichkeit geschaffen werden. Und zwar bedarfsgerecht, wie der Stadtrat auf Antrag der Grünen beschloss: Eine Begrenzung auf 40 Plätze, wie sie die Verwaltung ursprünglich wollte, wird es nicht geben. Das Friedberger Kinderhaus-Konzept, dessen Ausbau der Stadtrat beschloss, kann den Betreuungsbedarf in den Ferienzeiten nicht abdecken. Doch dieser wächst von Jahr zu Jahr, weil inzwischen 141 Kinder Ganztagsklassen und weitere 279 die Mittagsbetreuung besuchen. Während berufstätige Eltern ihre Kinder also während der Schulzeit gut aufgehoben wissen, fehlt ein Angebot für die Ferien. Und die summieren sich auf 14 Wochen im Jahr. Selbst wenn Vater und Mutter getrennt Urlaub nehmen würden, könnten sie sich nicht komplett um ihre Kinder kümmern. „Es ist ein Problem, das viele Eltern bewegt“, sagte Bürgermeister Peter Bergmair (parteifrei). Lesen Sie mehr dazu in der Mittwochsausgabe der Friedberger Allgemeinen