Der Ausbau einiger Straßen im Gemeindegebiet ist das dringlichste Großprojekt, das Ried zum Jahresbeginn in Angriff nimmt. In Hörmannsberg handelt es sich um die von der Kissinger Straße abzweigende Herioltstraße und den Pappelweg sowie den angrenzenden Heilachweg. In Ried ist es die Sportheimstraße, die vor allem zu mehr Schulwegsicherheit ausgebaut wird. Das mit den Planungen beauftragte Ingenieurbüro Tremel informierte nun die Gemeinderäte in der jüngsten Sitzung. Seit dem Ausbaubeschluss in einer Sitzung Ende September wurden die Örtlichkeiten aufgenommen. Den Anliegern wurden die Vorplanungen bereits vorgestellt.
Mit dem Ausbau der Sportheimstraße bis zur Höhe des Sportheims und des neu gebauten Schützenhauses kann ein sicherer, rund 1, 50 Meter breiter Gehweg geschaffen werden. Das Ingenieurbüro plant ihn auf der Hauptortseite. Am Ende der Ausbaustrecke geht er dann auf östlicher Seite in den bestehenden Geh- und Radweg über.
Der stellvertretende Bürgermeister Erwin Gerstlacher plädierte dafür, aus Sicherheitsgründen die Gehweghöhe deutlich mehr als die angeregten sechs Zentimeter für das Hochbord anzulegen. Mit dem Ausbau wird eine Fahrbahnbreite von vier bis 4,50 Metern erreicht. Daraus ergeben sich bereits erste Überlegungen, mit welchen Maßnahmen man Rasern in diesem Schulbereich Einhalt gebieten könnte.
Im Zuge des Straßenausbaus werden 29 Parkplätze am Schützenheim geschaffen.