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Serenade: Die Gäste legen vor, die Gastgeber halten mit

Serenade

Die Gäste legen vor, die Gastgeber halten mit

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    Für seine Serenade tat sich der Musikverein Schmiechen mit dem Musikverein Schmiechen aus Baden-Württemberg zusammen.
    Für seine Serenade tat sich der Musikverein Schmiechen mit dem Musikverein Schmiechen aus Baden-Württemberg zusammen. Foto: Foto: Julie Klaus

    Schmiechen Bis zum letzten Platz gefüllt war die Schmiechachhalle bei der Serenade des gleich doppelt vertretenen Musikvereins Schmiechen – einmal die Lokalmatadoren, einmal die Gäste aus Schwaben. Der Regen hatte zwar eine Freiluftveranstaltung verhindert. Doch auch drinnen genossen die Besucher einen gelungenen Abend mit hochklassiger musikalischer Unterhaltung.

    „Wir sind positiv überrascht über diesen enormen Zuspruch“, freuten sich Dirigentin Katrin Popfinger und Vorsitzender Tobias Steber über die vielen Zuhörer. Leicht tat sich Steber bei der Begrüßung der Gastmusiker, die gemeinsam mit dem örtlichen Musikverein die Serenade gestalteten: Denn dabei handelte es sich ebenfalls um den „Musikverein Schmiechen“.

    Den ersten Teil gestalteten die „Schmiechener aus dem Schwabenländle“, wie deren Vorsitzender Rupert Vogl sie vorstellte, und versprach mit seiner Ankündigung „Unterhaltungsmusik“ nicht zu viel: Die Zuhörer wurden bestens unterhalten bei Stücken von den Beatles, einem Potpourri von James Last sowie Polkas und Walzern, teilweise sogar mit gesanglicher Untermalung. Besonderen Applaus bekam das Trompetensolo von Steffi Bauer bei Louis Armstrongs „What a wonderful world“. Die Besucher waren begeistert und klatschten schon beim ersten Stück fleißig mit.

    Nach dieser „Vorlage“ der Gäste lag die Latte hoch für die Gastgeber aus Schmiechen. Doch Ziel war ja nicht, die Leistung zu toppen, sondern vielmehr die Hochklassigkeit des bisher Gebotenen zu halten – was mit dem abwechslungsreichen Programm unter der Leitung von Kathrin Popfinger bestens gelang. Ob beim Marsch „Jubelklänge“ von A. Uebel, einer Mischung aus irischen Klängen bei „Kilkenny Rapsody“, „Love is all around“ oder „Chicago Festival“, die Zuhörer konnten gar nicht genug zu Ohren bekommen. So kamen die Musiker um einige Zugaben nicht herum, die beiden Kapellen spielten gemeinsam „Highland Cathedral“, „Dem Land Tirol die Treue“ und zu guter Letzt die „Bayernhymne“ – wie schon bei der Serenade im vergangenen Jahr.

    Gemeinsam mit ihren Gästen ließen die Musiker den Abend ausklingen. Einen ebenfalls gelungenen Abschluss fand die Besuchsreise der württembergischen Schmiechener beim gemeinsamen Frühschoppen am Sonntagvormittag: Die Gastmusiker sorgten für die musikalische Unterhaltung, die Gastgeber kümmerten sich um die Bewirtung.

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