Startseite
Icon Pfeil nach unten
Friedberg
Icon Pfeil nach unten
Friedberg
Icon Pfeil nach unten

Plage: Ein Sommer der Wespen

Plage

Ein Sommer der Wespen

  • |
  • |
  • |
    Ein Sommer der Wespen
    Ein Sommer der Wespen

    Die Eisdiele „Tutti Frutti“ am Marienplatz in Friedberg hat es den Wespen schon im Frühjahr angetan. Sobald sich die Sonne blicken ließ, versammelten sie sich im Eiscafè. Laut Bund Naturschutz ist die Zahl der Wespen durch den kalten Winter und das darauffolgende warme Frühjahr heuer um mehr als 40 Prozent gestiegen. „Wir haben unsere Süßgebäcke mit Zucker versehen anstatt mit einer Glasur, da die Wespen vom Zucker nicht so sehr angelockt werden“, erklärt die Bäckereiangestellte Annika Maisel. Sie wurde diese Jahr bereits viermal gestochen – ins Gesicht und in den Unterarm. „Ich habe die Schwellungen mit einer kühlen Zwiebel behandelt“, erzählt die Angestellte.

    Das ist auch der Rat des Imkers Christian Rutt. Seiner Meinung nach sind Spitzwegerich und kalte Erde ebenfalls hilfreich, um Schmerz und Schwellung zu lindern. Auch er wurde nach eigenen Angaben schon mehrmals gestochen. Der Honig in seiner Imkerei lockt die Wespen in großer Zahl an. Auch die Friedberger Feuerwehr musste in den vergangenen Monaten schon mehrmals wegen Wespenalarms ausrücken, berichtet der stellvertretende Kommandant Jürgen Heigl. So nisteten sich Erdwespen im St. Angela ein.

    Weil das Nest nicht beseitigt werden konnte, wurde es kurzerhand geflutet. „Grundsätzlich gehört das Beseitigen eines Wespennestes nicht zu unseren Aufgaben, außer es geht bei dem betroffenen Gebäude um einen Kindergarten, eine Schule oder eine Pflegeeinrichtung, in der sich zum Zeitpunkt der Gefährdung Menschen befinden“, erklärt Feuerwehrmann Heigl. „In der Regel empfehlen wir den Betroffenen, dass sie sich doch an einen professionellen Imker wenden sollen.“ (mi)

    Diskutieren Sie mit
    XXX 0 Kommentare
    hier kommen komentare rein
    Dieser Artikel kann nicht mehr kommentiert werden