Toni Drexler wünschte in seiner Begrüßung, dass "Musik Menschen und Kulturen verbinden möge". Nicht nur Trommeln auch der Jodler sei eine nonverbale Kommunikation, die weithin zu hören ist, klärte Drexler das Publikum auf und der Trommler nahm das Publikum mit auf eine musikalische Reise durch Westafrika. Traditionelle Trommelrhythmen angereichert mit melodiösen Liedern, gingen nicht nur unter die Haut, sondern in die Beine.
Der Liederkranz Althegnenberg führte erst in die Berge mit dem "Glockenjodler" und hatte "Heimweh". "Gott hat alles Recht gemacht", und so bekannte Gospels wie "Over my head" standen an. Unter dem Dirigat von Nicola Wex war der Liederkranz als homogene Gruppe gut abgestimmt, der Chor war dynamisch und ausdrucksvoll aufgestellt. Zusammen mit dem Trommler Aboubakrine, in traditioneller Tracht, erklangen noch Lieder in afrikanischer Sprache.
Zusammen mit vielen anwesenden Künstlern führte anschließend Toni Drexler noch einmal zu den Kunstwerken der HofmarkART, und mit dem selbstgebauten Katapult von Sepp Kraus und Tor-Magnus Horten wurde ein Kürbis in die Luft geschleudert. Aufwärmen druften sich die Spaziergänger im Parkettstadl. Dabei ergab sich so manches Gesprächen mit den Künstlern, musikalisch umrahmt von Elisabeth Schineis und Eugen Banhierl. Mit sanften Saxophonklängen klang die HofmarkART aus.