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Polizei in Friedberg: Eine Frau wird Chefin

Polizei in Friedberg

Eine Frau wird Chefin

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    Polizeipräsident Gerhard Schlögl (rechts) stellte gestern die neue Leiterin der Friedberger Inspektion vor: Sigrid Kienle bekam symbolisch den Schlüssel von Josef Higl überreicht, der in Ruhestand geht. Wolfgang Hamann (links) steht Kienle als Stellvertreter zur Seite.
    Polizeipräsident Gerhard Schlögl (rechts) stellte gestern die neue Leiterin der Friedberger Inspektion vor: Sigrid Kienle bekam symbolisch den Schlüssel von Josef Higl überreicht, der in Ruhestand geht. Wolfgang Hamann (links) steht Kienle als Stellvertreter zur Seite. Foto: Foto: Goßner

    Sigrid Kienle leitet vom 1.April an die Polizeiinspektion in Friedberg und ist damit die erste Frau auf einem derartigen Posten im ganzen Bereich des Polizeipräsidiums Schwaben-Nord. Ihr Vorgänger Josef Higl, der zum Monatswechsel in den Ruhestand tritt, wurde gestern von Polizeipräsident Gerhard Schlögl verabschiedet. „Mit Higl geht ein Mann der alten Schule in Ruhestand“, sagte Schlögl; Higl sei ein leidenschaftlicher Polizist, der Pflicht- und Qualitätsbewusstsein mit Bürgernähe verbinde.Nun steht Sigrid Kienle an der Spitze der Inspektion – allerdings nur für ein halbes Jahr. Denn die Oberkommissarin gehört zu den zehn bis 20 Spitzenbeamten in Bayern, die Chancen auf den Aufstieg in den gehobenen Polizeidienst haben. Und dazu gehört es auch, sich bei Leitungsaufgaben zu bewähren. Vom Vorgänger bekommt sie den Tipp, auf ihren Stellvertreter Wolfgang Hamann zu bauen: „Der weiß, wie es läuft“, lobt Josef Higl diesen.

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