Der wiedergewählte Fraktionschef der CSU zieht Zwischenbilanz und nennt Ziele für die kommenden zwei Jahre Von Thomas Gossner

Thomas Kleist bleibt Fraktionsvorsitzender der CSU im Friedberger Stadtrat. Bei der turnusgemäßen Wahl wurde er einstimmig für zwei weitere Jahre in seinem Amt bestätigt. Auch seine beiden Stellvertreter, Herta Widmann und Martin Trübenbacher, bekamen wieder das Vertrauen der Fraktion.
Kleist hatte 2008 den Vorsitz mit dem Versprechen übernommen, eine Politik des Dialogs und des Gestaltens anzubieten. „Es ist bisher gut gelaufen“, zog er im Gespräch mit unserer Zeitung eine Zwischenbilanz. Trotz des Verlusts der Mehrheit im Stadtrat wolle die CSU an der Lösung der Friedberger Probleme mitarbeiten. Für den Rest der Wahlperiode sieht Kleist nun die Verlagerung des Bauhofs als vorrangig. Dass heuer endlich die nötigen Entscheidungen fallen, hat der Stadtrat bereits im Rahmen der Haushaltsberatungen festgelegt.
Zur Vorbereitung der Kommunalwahl 2014 hat die Friedberger CSU inzwischen eine Arbeitsgruppe eingesetzt. Doch die CSU im Wittelsbacher Land hat derzeit viele offenen Personalfragen: Treten die Abgeordneten für Bundestag und Landtag, Eduard Oswald und Reinhard Pachner noch einmal an? Welche Pläne hat Landrat Christian Knauer? Und wer könnte ihnen gegebenenfalls nachfolgen? Hier soll Klarheit herrschen, bevor man sich auf die Suche nach einem Bürgermeisterkandidaten macht. Lesen Sie mehr dazu in der Dienstagsausgabe der Friedberger Allgemeinen.
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