Drei Jugendliche aus Aichach haben verschiedene Reiseangebote getestet. K!ar.Text fasst sie für euch zusammen



Aichach-Friedberg Der gemeinsame Urlaub mit den Eltern nervt? Kein Problem: Für Jugendliche gibt es von der Sprachreise bis zum Sportcamp viele Möglichkeiten zu verreisen. K!ar.Text hat mit drei Jungs aus Aichach gesprochen, die einzigartige Trips unternommen haben.
Ihr glaubt, dass Sprachreisen ein reiner „Lernurlaub“ sind? Klar, bei Sprachreisen ist stets auch Unterricht mit inbegriffen. Kilian Bieringer aus Aichach, der bereits zweimal an einer Sprachreise nach England teilnahm, weiß jedoch: „Am meisten lernt man die fremde Sprache, wenn man sich mit seiner Gastfamilie unterhält, nicht in den Unterrichtsstunden.“ Doch eines findet der 17-Jährige besonders toll an Sprachreisen: „Man lernt sehr viel über ein fremdes Land, über dessen Kultur und über die Einwohner und wie diese dort leben.“ In einem normalen Urlaub würden diese Dinge meistens viel zu kurz kommen, so Kilian.
Habt Ihr Euch schon darüber informiert, ob es an eurer Schule Austauschprogramme gibt, an denen ihr teilnehmen könnt? Mit all seinen Schulfreunden zu verreisen und Spaß zu haben, das klingt doch verlockend, oder nicht?
Ein Schüleraustausch muss jedoch nicht unbedingt von einer Schule ausgehen. Josef Mayr aus dem Aichacher Stadtteil Obermauerbach hat an einem Austausch nach Australien teilgenommen. Dieser wurde von einer Austausch-Organisation für ihn geplant. Josef meint: „Eine solche Reise ist absolut empfehlenswert. All die Eindrücke und Erfahrungen, die ich in Australien gesammelt habe, kann mir niemand mehr nehmen.“ Außerdem hätten sich seine Sprachkenntnisse enorm verbessert, fügt der 17-Jährige hinzu.
Ihr begeistert euch für Sport und könnt euch vorstellen, im Urlaub mal nicht nur am Strand zu liegen, sondern Euch zu bewegen? In europaweiten Sportcamps ist das möglich. Kilian Bieringer aus Aichach hat neben seinen beiden Sprachreisen auch schon an einem Fußballcamp in Oberhaching teilgenommen und weiß: „Auch meine sportlichsten Ferien waren ein schönes Erlebnis. Ich habe sportlich viel dazugelernt.“ Zudem durfte er bei einem Training des FC Bayern München zusehen. „Ich habe sogar ein Autogramm bekommen“, erzählt er.
Rucksack packen, Route organisieren und los! Christoph Großhauser aus dem Aichacher Stadtteil Oberbernbach organisierte eine Rucksackreise nach Italien, die er zusammen mit seinen Freunden unternahm. Der 17-Jährige machte folgende Erfahrungen: „Die Planung der Reise so ganz ohne Eltern war tatsächlich einfacher als erwartet.“ Lediglich zur Zahlung benötigten die Freunde noch einmal eine Kreditkarte von ihren Eltern. „Das Schwierigste war meiner Meinung nach, alle Interessen unter einen Hut zu bringen“, so Christoph. Er ist aber überzeugt davon, dass der Rucksacktrip ihn und seine Freunde mehr zusammengeschweißt hat: „Ich glaube, dieser Urlaub war so ziemlich der coolste Urlaub, den ich je hatte.“
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