Laute Gitarrenmusik und der Klang von Gummirollen auf Asphalt ertönten am Samstagmittag zwischen Stätzling und Wulfertshausen. Im Skatepark organisierten die Jugendlichen ein großes Fest.

Wulfertshausen. Laute Gitarrenmusik und der Klang von Gummirollen auf Asphalt ertönten am Samstagmittag zwischen Stätzling und Wulfertshausen. Im Skatepark an der Pfarrer-Bezler-Straße organisierten die Jugendlichen auch dieses Jahr ein großes Fest.
Die Friedberger Streetworker Ulli Jung und Anna Feininger unterstützten dieses tatenkräftig. „Wir haben den ganzen Papierkram übernommen. Aber um den Ablauf haben sich die Jugendlichen gekümmert. Wir haben uns einfach zusammengesetzt und alles besprochen.“ Sogar Krankenwagen und Sanitäter wurden vorsichtshalber bereitgestellt.
Teenager und Kids kamen mit ihren BMX-Rädern, Skateboards oder Inlinern und fuhren einfach des Spaßes halber. Auch ein Grill, Würste und ausreichend Getränke wurden geordert. „Letztes Jahr kamen um die 60 Besucher. Heute wären wir mit knapp 50 Leuten zufrieden.“, so Anna Feininger. „Es geht eigentlich nur darum, die Leute zusammenzubringen und Spaß zu haben.“, ergänzte Jung. Einen Wettbewerb schloss man sofort aus. „Die Kids wollten so etwas nicht, auch wenn wir Sponsoren gefunden hätten. Hier geht es um konkurrenzloses Fahren und Beisammensein, nicht mehr und nicht weniger.“
Als besonderes Highlight sahen sich die Besucher ein selbst gedrehtes Video an. „Die Skater wollten sich beim Stadtrat für die Skaterbahn bedanken und auch anmerken, dass noch gerne eine weitere Rampe gebaut werden kann“, so Jung. Ob dies gelingt, wird die Zukunft zeigen.
Der erste Teil des Skateparks wurde vor knapp fünf Jahren errichtet, der zweite Teil vor circa drei Jahren.
Nicht nur das Engagement der jugendlichen Sportler bewundert Jung, auch das Niveau der Tricks macht Fortschritte. „Es ist toll, dass man ein solches Wachstum erkennen kann.“
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