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Jugendaktionstag: „Frischer Wind“ bei steifer Brise

Jugendaktionstag

„Frischer Wind“ bei steifer Brise

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    Der Jugendaktionstag führte die Mitglieder der unterschiedlichsten Vereine zusammen, hier das Judoteam Friedberg, die Pfadfinderinnenschaft St. Georg Friedberg und die Freiwillige Feuerwehr.
    Der Jugendaktionstag führte die Mitglieder der unterschiedlichsten Vereine zusammen, hier das Judoteam Friedberg, die Pfadfinderinnenschaft St. Georg Friedberg und die Freiwillige Feuerwehr. Foto: Foto: Sebastian Musolf

    Friedberg Körper klatschen auf halbfeuchte Gummimatten. Kinder und Teenager in weißen Anzügen schwirren durch die Gegend. Der Himmel reißt gerade wieder auf und die Sonne lässt sich blicken. Es ist was los auf dem Friedberger Marienplatz. Der Jugendaktionstag, organisiert vom Team um Ben Bockemühl von der Kreisjugendfeuerwehr, fällt trotz wählerischem Wetter nicht ins Wasser.

    Die Judoka ringen gut gelaunt auf ihren Matten. Die Ottmaringer Schützen bieten einen Biathlon-Laser an. Hierbei können sich Groß und Klein mit dem Luftgewehr üben. „Die Laser werden eingesetzt, weil man offiziell erst ab zwölf Jahren mit Diabolos schießen darf“, erklärt Peter Schwibinger.

    Auf einmal hört man ein lautes Klatschen von außen an die Zeltwand. Die Handballer messen nebenan ihre Wurfstärke mit Geschwindigkeitsmessgeräten. Die Friedberger Handballer spielen in der dritthöchsten Liga in Deutschland und setzen in ihrem A-Team vor allem auf die eigene Jugend.

    Vor dem Stand des Jugendclubs Friedberg sind zwei Sprungschanzen aufgebaut. Nur, dass diese Sprungschanzen Löcher haben. Die Burschen vom Stand erklären, dass dies ein neues Spiel aus Amerika ist, das „Cornhole“ heißt. Dabei geht es darum, das „Maisloch“ zu treffen, zu punkten und so seinen Konkurrenten auszustechen.

    Vereine und Besucher trotzen dem durchwachsenen Wetter, immer wieder zieht sich der Himmel zu. Auch die Friedberger Feuerwehr hat sich in Arbeitskluft geworfen. Die Brandbekämpfer bieten ein Geschicklichkeitsspiel: Ein Tischtennisball soll mit einem sogenannten Greifer aufgenommen werden. Das Gerät wiegt 20 Kilogramm und wird normalerweise benutzt, um eingeschlossene Personen aus Fahrzeugwracks zu schneiden. Sie fahren schwere Geschütze auf, um die Besucher und andere Vereine zu begeistern: Auch einen Bungee Run haben sie mitgebracht. Da wird man an ein Gummiseil gebunden und rennt los. Wer weiter kommt, hat gewonnen.

    Alles in allem wurde für „frischen Wind gesorgt“, wie es Bürgermeister Dr. Peter Bergmair in seiner Begrüßungsrede formuliert. Dabei spielt er nicht nur auf die durch die Vereine vertretenen Jugendlichen und die Preisträger des gleichnamigen Wettbewerbes zur Jugendförderung der Stadtsparkasse Augsburg an, sondern auch auf die durchaus steife Brise, die über den Marienplatz weht. Bei der Begrüßung durch den stellvertretenden Landrat Peter Feile wird das Wetter besser. Markus Heffner von Hitradio RT1 moderiert das Programm.

    Unterdessen haben die Pfadfinderinnen und Pfadfinder ihr Zelt aufgebaut. Es geht ihnen darum, die Vielseitigkeit ihres Jugendverbandes darzustellen. Im Zeltinneren knistert ein Feuer und es gibt leckeres Stockbrot zum selber rösten.

    Eine Nachricht, die alle Vereine freuen dürfte: Die Stadtsparkasse Augsburg spendete spontan 250 Euro für jeden der insgesamt 27 Vereine, die am Jugendaktionstag mitgemacht haben. Es hat sich also gelohnt, dem Wetter zu trotzen.

    Bei uns im Internet

    Mehr Fotos vom Jugendaktionstag finden Sie unter

    friedberger-allgemeine.de/bilder

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