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Gegenpol und Ergänzung

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    Malerei von Helga Mögele und Mosaiken von Dragan Vucinic sind in der Archivgalerie zu sehen.
    Malerei von Helga Mögele und Mosaiken von Dragan Vucinic sind in der Archivgalerie zu sehen. Foto: Manuela Rieger

    Es ist unvermeidlich, sich mit anderen Personen, Meinungen und Lebensansichten auseinanderzusetzen. Man kann auch einer Landschaft oder neuen Orten begegnen, die Ausdruck einer fremden Kultur sind und Eindrücke hinterlassen. Es eröffnen sich neue Welten: Manchmal sind sie uns fremd, manchmal unvorstellbar oder verlockend. All diese Begegnungen hinterlassen eine Spur und ein Gefühl (positiv als auch negativ). Auf jeden Fall sind diese Begegnungen eine Bereicherung. So auch bei der aktuellen Ausstellung in der Friedberger Archivgalerie von Helga Mögele und Dragan Vucinic.

    Helga Mögeles Collagen zeigen triviale Szenen des Lebens, Größen der Filmindustrie wie James Dean, Gesichter Afrikas oder liebevoll in Szene gesetzte Clowns. Die Motive und sind ebenso vielfältig wie die Techniken. Meist in Acryl gefertigt, erhalten die Arbeiten durch Pailletten, Glassteinchen oder pastösen Farbauftrag ihre Struktur. Hier schließt sich der Kreis, denn die kräftigen Farben der Bilder korrespondieren mit den sanften Tönen der Mosaiken von Dragan Vucinic. So ungläubig wie erstaunt stehen die Besucher vor seinen Werken. Ungezählte Steinchen und andere Werkteile müssen zu einem Ganzen gefügt werden. Die Betrachter bekommen eine heute eher seltene Kunstform zu sehen. Dabei ist Mosaik eine schon im Altertum bekannte Technik, bei der durch Zusammenfügen Tausender verschiedenfarbiger und unterschiedlich geformter Einzelteile Muster oder Bilder als ein Gesamtwerk entstanden.

    Umrahmt wurde die Vernissage mit jüdischen Liedern, gesungen von Marian Abramovic und begleitet von Eugen Rojzin am Klavier und Josefine an der Harfe. Alle drei Musikalisten sind Mitglied der Israelitischen Kultusgemeinde in Augsburg. (riem)

    Geöffnet ist die Ausstellung in der Archivgalerie bis 5. Oktober, jeweils Freitag von 14 bis 18 Uhr sowie Samstag und Sonntag 11 bis 17 Uhr.

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