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Augsburg-München: Hochgeschwindigkeitsstrecke: Sicherheit bemängelt

Augsburg-München

Hochgeschwindigkeitsstrecke: Sicherheit bemängelt

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    Mitte Dezember wurde nach 13 Jahren Bauzeit die Hochgeschwindigkeitstrasse Augsburg-München eingeweiht.
    Mitte Dezember wurde nach 13 Jahren Bauzeit die Hochgeschwindigkeitstrasse Augsburg-München eingeweiht. Foto: Alexander Kaya/Archiv

    Mitte Dezember wurde nach 13 Jahren Bauzeit die Hochgeschwindigkeitstrasse Augsburg-München eingeweiht. Besonders die Schallschutzwände wurden von offizieller Seite als „Vorteil des Bahnausbaus“ der viergleisigen Strecke herausgestellt. Doch genau diese fehlen an einigen neuralgischen Punkten auf Merchinger Flur, erläuterte Reinhard Helfer, der Ortssprecher von Hochdorf. Er stellte in der Gemeinderatssitzung Merching den Antrag, die DB Projektbau anzuregen, weitere Schutzmaßnahmen bei der viergleisigen Hochgeschwindigkeitsstrecke einzuleiten. Der Antrag wurde einstimmig angenommen.

    Er zeigte auf, dass an vielen Stellen auf Merchinger Flur der Bahnkörper nicht ausreichend gesichert ist. So liegen beispielsweise an einem Streckenabschnitt von Hochdorf kommend Richtung Harthof die Bahngleise und die Straße auf gleichem Niveau. „Wenn da mit über 200 Stundenkilometer ein ICE vorbeischießt, kann das auch ohne Suizidabsichten tödlich sein.“ Auch an anderen Stellen zeigte er die gefährliche Situation auf: „150 Meter vorher ist alles abgesichert“ und an brenzligen Punkten ist die Bahnstrecke wortwörtlich offen gelassen.

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