Einige wenige Kilometer gelingt es, mit den Profis bei der Bayern-Rundfahrt mitzuhalten – zugegeben ein bisschen in deren Windschatten. Dann sind sie plötzlich weit weg. So bleibt einem der Anblick von hinten erspart, wie die schnellen Franzosen vom Team „AG2R La Mondiale“ offenbar mühelos den Friedberger Berg regelrecht hinauffliegen. Unsereins muss dort immer wieder nach unten schalten, um sich dort hochzuquälen. Zum Glück, dass keine Zuschauer dieses beschämend langsame Tempo mitbekommen. Denn noch ist das Einzelzeitfahren bei der Bayern-Rundfahrt nicht gestartet. Davor lautet das Motto „Friedberg radelt“. Dies ermöglicht auf der Strecke Begegnungen der ungewöhnlichen Art. Dabei kann der absolute Amateur kurz den Profis folgen, weil diese in einem für sie lockeren Tempo die Strecke besichtigen. Unsereins fährt hingegen am Anschlag.
Friedberg