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Großaufgebot der Rettungskräfte in Friedberg: Kleiner Defekt mit großer Wirkung

Großaufgebot der Rettungskräfte in Friedberg

Kleiner Defekt mit großer Wirkung

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    Ein Großaufgebot von Feuerwehr und Rettungsdienst rückte zum Karl-Sommer-Stift aus.
    Ein Großaufgebot von Feuerwehr und Rettungsdienst rückte zum Karl-Sommer-Stift aus. Foto: Andreas Schmidt

    Ein kleiner Defekt an einer Fahrstuhltür löste am Samstagnachmittag einen Großeinsatz von Rettungskräften beim Karl-Sommer-Stift in Friedberg aus. Bewohnern der Senioreneinrichtung war Brandgeruch in einem Fahrstuhlschacht aufgefallen. Daraufhin rückten gegen 15.20 Uhr mehrere Feuerwehren, der Rotkreuz-Rettungsdienst, der Malteser-Hilfsdienst und die Polizei an. Ein Brandherd war auf die Schnelle allerdings nicht zu finden. Auch der Rauch hatte sich mittlerweile verflüchtigt.

    Die Friedberger Feuerwehr machte sich daraufhin mit der Wärmebildkamera auf die Suche. Auch mithilfe des Aufzugsmonteure wurde nach Polizeiangaben schließlich die Ursache gefunden: Ein Defekt an dem Elektromotor der automatischen Fahrstuhltüren. Er war laut Polizei vermutlich durchgebrannt.

    Wegen des Großaufgebotes an Rettungskräften war die Aichacher Straße vor dem Karl-Sommer-Stift etwa eine Stunde lang gesperrt. Fünf Bewohnerinnen mussten vorübergehend sicherheitshalber ihre Zimmer verlassen. Es konnte aber nach Angaben der Friedberger Feuerwehr schnell Entwarnung gegeben werden. Außer an dem defekten Motor entstand kein weiterer Sachschaden. (scha)

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