Nun heißt es tatsächlich Abschied nehmen bei den Flüchtlingen in der Meringer Asylbewerberunterkunft. Sie werden am Donnerstag, 26. April, morgens abgeholt und auf andere Unterkünfte verteilt. Die Bemühungen von Bürgermeister Hans-Dieter Kandler und der Regierung von Schwaben, in Mering eine dauerhafte Einrichtung zu schaffen, sind gescheitert. „Wir haben uns um eine feste Anmietung bemüht, es ist jedoch kein Vertrag zustande gekommen“, bestätigt Karl-Heinz Meyer, Sprecher der Regierung von Schwaben. Die Bescheide an die Bewohner seien bereits zugestellt.
Bürgermeister Hans-Dieter Kandler gab die Neuigkeit am Donnerstagabend in der Gemeinderatssitzung bekannt. Demnach erfolge am 26. April der Transfer in andere Heime. Laut Kandler sollen die Flüchtlinge, die jetzt vier Monate in Mering gelebt haben, wieder zusammengeführt werden, wenn die Unterkunft in Mindelheim fertig ist. Zunächst wird die Gruppe jedoch auseinandergerissen und auf folgende Standorte in Schwaben verteilt: Gersthofen, Kaufbeuren, Öttingen und Augsburg, wie Meyer erklärt.