Bei der Dachsanierung des Vereinshauses am Eisenberg 1 stellten sich unerwartete statische Probleme aus früheren Umbauten heraus. Darum mussten die Außenmauern über den Fenstern ausgebrochen und neue tragfähige Fensterstürze eingezogen werden. In dieser Zeit lag der Vortragsraum der Fotofreunde Friedberg sozusagen im Freien. Nach viermonatigen Umbauarbeiten sind die Bauarbeiten abgeschlossen – das Vereinsleben kann also durchstarten.
Die Renovierungsarbeiten des Innenraums erfolgten teilweise in Eigenleistung der Fotofreunde. Dazu gehörte auch die Renovierung der Fläche, auf die die Bilder über Beamer projiziert werden. Da dies bei den Fotofreunden einen hohen Stellenwert einnimmt, musste die Wand mit einigem Lehrgeld mehrmals gestrichen und geschliffen werden. Erst nach einigen Anläufen gelang es den Fotofreunden, die Projektionswand so zu präparieren, dass die gewünschte Qualität der Bildpräsentation erreicht werden konnte.
Nach einer halbjährigen Unterbrechung finden ab sofort wieder, wie früher, die allwöchentlichen Dienstagabendvorträge jeweils um 20 Uhr statt. Wie immer sind die Vorträge eintrittsfrei und alle Interessierte sind, ganz ohne Vereinszwang, willkommen. Denn jeder Fotograf freut sich, wenn seine Bilder Anklang finden. Die Fotofreunde möchten mit ihren Bildvorträgen Ausblicke aus der ganzen Welt in die Heimatstadt Friedberg holen, aber auch genauso intensiv vermitteln, wie man Bilder gestaltet, oder wie man die nahezu unendlichen Möglichkeiten der digitalen Fotografie auch wirklich ausnutzen kann.
So findet beispielsweise am Dienstag, 17. Januar, um 20 Uhr im neuen Vortragsraum des Vereinshauses am Eisenberg der Vortrag „Teneriffa, die Insel des ewigen Frühlings“ statt. In diesem Vortrag berichtet der Bildautor Klaus Theilacker von den schönsten Zielen der Insel, die nicht immer einfach zu finden und zu organisieren sind. Dazu zählt auch die Besteigung des 3718 Meter hohen Pico del Teide, des höchsten Berges Spaniens, den man aus naturschützerischen Gründen nur nach lange vorher erteilten Genehmigung besteigen darf. Der Einstieg wird daher penibel und unüberwindbar kontrolliert. Aber noch einige andere absolut sehenswerte und sonst nicht leicht erreichbare Ziele werden ausführlich gezeigt und kommentiert. (FA)