Merching Ein Sänger- und Musikkantentreffen veranstaltete der Heimat- und Trachtenverein Bayermünching Merching im Rahmen des 60-jährigen Bestehens. Max Rohrmair, 1. Vorsitzender, eröffnete den Abend und begrüßte alle Vereine, Gäste sowie die Hauptakteure - die Musikanten und Sänger. In mitten der Zuschauer waren zwei Bühnen aufgebaut.
Siegfried „Siegi“ Christian konnte mit seinen Gruppen dem Christian Dreigesang und der Bayermünchinger Stubenmusi ihr 35-jähriges Bestehen feiern und auch mit der Stoadorfer Ziachmusi auf gemeinsame 30 Jahre zurückblicken. „Tanz’n tat i gern“ und „Mei Röckerl is z’lumpert“ gab das Familientrio der Familie Christian zum Besten. Die Bayermünchinger Stubenmusi spielte die Polka „Salzburger Schnürlregen“ und auch die „Stoadorfer Ziachmusi“ begeisterte mit einer Polka und dem „Bachhammer Walzer“. Max Rohrmair überreichte zum Dank zwei Geschenkkörbe. Auf diesem Volksmusikabend traten auch eingeladene Gruppen aus nah und fern auf.
Drei Schwestern singen passend zur Jahreszeit
Zu den eingeladenen Sängergruppen zählten die vier Mannsbilder der Rimstinger Sänger vom Chiemsee, die mit ihren Liedern und Gstanzl das Publikum zum Lachen brachten. Die Pistl Dirndln, drei Schwestern aus Niederbayern, sangen passend zur aktuellen Jahreszeit „da Summa is’ umma“ und hatten ebenso wie der Männerviergesang ein Lied zur Jagd parat „Mei liaba Schatz, du bist a’ Jaga“. Mit den Musikanten der Seggauer Tanzlmusi kam eine Gruppe aus Tirol, die Stücke wie „Musikanten spuit’s auf“ sowie das Eröffnungsstück „Marsch der Steyrer“ spielten. Kurzfristig als Ersatz für die Kerschbaam Zithermusi sprang die Familienmusi Biegel aus Miesbach ein.
Mit Witz und Geschichten durch das Programm geführt
Durch das Programm führte BR-Moderator Johannes Hitzelberger mit Witz und einigen kleinen Geschichten. Hitzelberger wies auf die vielen verschiedenen Regionen der Musiker hin und wie schön es sei, die entsprechenden Dialekte zu hören und zitierte dabei Johann Wolfgang von Goethe „Jede Provinz liebt ihren Dialekt, denn er ist doch eigentlich das Element, in welchem die Seelen ihren Atem schöpfen.“.
Bürgermeister Martin Walch freute sich über die Jubiläen und wies darauf hin, wie sehr Musik das Gemeinschaftsleben fördert. Er dankte allen Musikgruppen für ihr großes Engagement und überreichte Max Rohrmair ein Geschenk und die Glückwünsche der Gemeinde. (mbw)