von Anton Schlickenrieder
Wieder waren etwa 70 Interessierte ins Papst-Johannes-Haus gekommen – ein Fakt, der Kehrbaum zu der Aussage veranlasste: „Einen so großen Kreis hatte ich noch nie, so viel Interesse ist bislang unbekannt.“
Der Stadtplaner wies aber auch auf die Kehrseite hin: „Das zeigt, dass da wirklich Handlungsbedarf ist.“ Der Beifall, der manchmal bei Wortmeldungen der Meringer aufbrandete, war dabei Gradmesser für ihn. Mooser wiederum stellte nur kurz sein Büro vor und wies sich als Fachmann für die technischen Strukturen (als Tiefbau-Ingenieur) aus. Beide zusammen wiederum haben sich als kleines Symbol der Aufgabe in Mering den „Gordischen Knoten“ gegeben. Dessen viele Fäden konnte in der Antike niemand entwirren, erst Alexander der Große schaffte das – allerdings nur mit seinem Schwert. Kehrbaum hält Gegenverkehr am Marktplatz ohne weiteres für machbar. Man müsse den Verkehr allerdings auf dem Weg dorthin schrittweise verlangsamen. Der Ringverkehr sei inzwischen verzichtbar. Was er kommenden Donnerstag dem Gemeinderat aber empfehlen wird, ließ er offen.