Ergebnis der Globalkalkulation: 1,52 Euro pro Kubikmeter. Der Hauptort übernimmt mit den Verbrauchsgebühren jetzt auch die Unterdeckung der letzten vier Jahre Von Anton Schlickenrieder
Die Gemeindebürger von Ried selbst müssen sich darauf einstellen, dass ihr Wasser künftig doppelt so teuer wird als bisher. Zumindest für die nähere Zukunft, denn die Kommune will sich laut Bürgermeister Anton Drexl gleich auch noch „fit machen“ für eine Vollmitgliedschaft in der Adelburggruppe.
Die Verhältnisse in der Landgemeinde sind nicht ganz so einfach wie anderswo. Die Ortsteile außenrum beziehen seit Jahren nicht nur ihr Wasser aus dem Eurasburger Forst, sondern haben auch ihr Leitungsnetz an den großen Wasserversorger abgetreten. 85 Cent pro Kubikmeter kostet da das Wasser, das aus den Hähnen fließt. Im Hauptort kostete es bislang 77 Cent. Es kam zwar auch schon von der Adelburggruppe, man ist aber nur „Wassergast“. Das hat historische Gründe, Ried hatte lange einen eigenen Brunnen und man war der Meinung, das Wasser sei sehr gut, kostengünstig und das Leitungsnetz in Ordnung. Das ist es in großen Zügen auch, jedoch gibt es nur zwei Übergabestellen, beide im Osten Rieds gelegen. Bei einem Schaden ist es sehr wahrscheinlich, dass ein Teil des Orts unversorgt ist. „Darum wollen wir eine Ringleitung bauen. Die brauchen wir sowieso“, sagte Drexl in der Ratssitzung. Geplant ist eine dritte Zapfstelle zwischen Hörmannsberg und Ried, auf Höhe des Feldwegs Richtung Baierberg.
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