Er ist Vorsitzender der Meringer Einzelhändler – und genau deswegen macht sich Eugen Beck am liebsten Gedanken um die Meringer Ortsentwicklung. Im Hinblick auf die sechste Sitzung des Arbeitskreises „Verkehrsplanung im Ortszentrum“ (heute, 19.30 Uhr) mahnt er deshalb an: „Wir müssten, bevor wir uns solchen Einzelaspekten widmen, wissen, wo wir mit dem Ort eigentlich hinwollen.“
Ein Beispiel: Ein Gymnasium in Mering ist für den Vorsitzenden von Mering Aktuell nach wie vor der größte Hoffnungsschimmer. „Das bringt das Umland wieder verstärkt in die Marktgemeinde. Dann aber muss die Gemeinde eigentlich sofort damit beginnen, das Schulzentrum von der anderen Seite zu erschließen: Von der B2 her.“ Denn derzeit rollt der Verkehr ausschließlich durch Wohnstraßen dorthin, die nicht leistungsfähig genug sind. Und auch die Anbindung der Schulen ans Zentrum ist nach Becks Meinung unzureichend. „Wir brauchen eigentlich an der Bachstraße keine Fähre, sondern einen Fußgängersteg über die Paar.“
Nach Becks Meinung gibt es in Mering zu viele Schmalspur-Diskussionen. Der große Rahmen, eigentlich die Voraussetzung für Detailplanung, werde nicht mit bedacht.