Gesellschafter zeigen Interesse an der Errichtung eines Bürgerwindrads.

Die Bürgersolaranlage in Merching war seinerzeit die erste im Landkreis. Jetzt könnte die "Solarprojekt Merching GbR" erneut zur Pionierorganisation werden. Auf der jüngsten Gesellschafterversammlung wurde die Errichtung eines Bürgerwindrades, vielleicht wiederum der ersten Anlage ihrer Art, engagiert diskutiert. Für die Solaranlage stellten die Geschäftsführer Robert Graf und Thomas Rebitzer den Rechenschaftsbericht für das vergangene Jahr vor.
Nachdem in vielen bayerischen Gemeinden über die Realisierung von Bürgerwindkraftanlagen nachgedacht wird, fragten einige Gesellschafter, also die Mitbesitzer der Solaranlage nach, ob ein solches Projekt in Merching oder im Verbund mit den Nachbargemeinden möglich wäre. Sie zeigten großes Interesse, dieses auf den Weg zu bringen.
In einem ersten Schritt soll eine Informationsveranstaltung mit einem Windkraftexperten als Referenten organisiert werden. Die Gesellschafter waren sich einig, dass sich eine Bürgerwindkraftanlage rentiert, wie es die Bürgersolaranlage auch im neunten Jahr wieder tat.
Die Bürgersolaranlage liegt auf drei Dächern: auf der Verbandsschule, auf der Turnhalle und auf dem Bauhof. Alle Kollektoren zusammen haben im vergangenen Jahr ohne ein technisches Problem 77713 Kilowattstunden Strom produziert. Rein rechnerisch ist das der Verbrauch von 26 Haushalten. Der Strom wurde ins öffentliche Netz eingespeist und nach den Sätzen des Erneuerbare-Energien-Gesetzes vergütet.
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