Damen I Achter (Friedberg) gegen Neunten (Lohhof III) heißt es am heutigen Samstag ab 20 Uhr für die Volleyball-Damen des TSV Friedberg. Nach drei Niederlagen in Folge muss die Mannschaft von Trainer David Baumgärtner den Heimvorteil in der Rotheberghalle nutzen.
Herren I Bei den Herren tritt der TSV Friedberg als Neunter heute Abend beim Tabellenachten Freiburg an. Beide Teams wollen den Abstand zu den Abstiegsplätzen vergrößern und sich im Mittelfeld etablieren.
Nach der knappen Niederlage gegen Rüsselsheim wollen die Friedberger vor Weihnachten noch mindestens einmal gewinnen. Am Samstag ab 20 Uhr ist in der Freiburger Burdahalle die vorletzte Möglichkeit dazu. "Letzte Woche haben wir in entscheidenden Situationen Fehler gemacht und zu schlecht aufgeschlagen", erinnert Außenangreifer Landi Strempel an die Vorwoche. "Gegen Freiburg müssen wir mehr als Team zusammenspielen und die Schwächen auf ein Minimum reduzieren", fordert der Elektrotechnikstudent.
Anfahrt dauert mindestens vier Stunden
Nicht zu unterschätzen ist laut Strempel aber die lange, mindestens vierstündige Anfahrt. "Trotz aller Widrigkeiten dürfen wir gegen die stabilen Freiburger keine leichtsinnigen Fehler machen", so Strempel zur Brisanz der voraussichtlich sehr engen Partie. "Ich hoffe auf hochklassiges Spiel und eine tolle Stimmung", meinte Strempel, der beim Duell der Tabellennachbarn aber keinen Favoriten sieht. "Die tagesform wird das Spiel entscheiden", prognostiziert er und fügt mit einem Lächeln an, dass dies der TSV sein möge. "In Freiburg haben wir bisher immer gute Spiele gemacht, letztes Jahr gewannen wir dort mit 3:1", erinnerte sich Mittelblocker.
Langsam wird auch die Verletztenliste kürzer. Zwar sind Jonas Kronseder, Roger Büchsenschuss und Florian Schweikart noch angeschlagen, aber dank der Betreuung durch Physiotherapeutin Julia Hermann einsatzbereit. "Wir werden auf unsere letztwöchige Aufstellung zurückgreifen. Letztes Jahr konnten wir auswärts siegen, verloren aber daheim. Somit ist gegen Freiburg alles offen. Ich erwarte eine knappe Begegnung, bei der wir hoffentlich im letzten Satz mit zwei Punkten führen", so TSV-Trainer Hans-Jörg Bär.
Friedberg: Antrack, Eichhorn, Hurler, Schweikart, Strempel, Büchsenschuß, Heim, Krumbholz, Kronseder, Koch, Münster.