Friedberg verliert das erste Abstiegsendspiel bei Coburg/Grub glatt mit 0:3 und gerät damit immer mehr in Bedrängnis. Teammanager Bernd Spleiß war sehr enttäuscht
Die Volleyballer des TSV Friedberg konnten weder die zwei ersehnten Punkte für ein gesegnetes Osterfest aus Coburg mitnehmen, noch konnte man in Oberfranken überzeugen. Jetzt hängt der Klassenverbleib in der 2. Volleyball-Bundesliga am seidenen Faden.
Dabei hatte man sich viel vorgenommen: Frech und motiviert streiften sich die Friedberger ihre grünen Einspielshirts über und wärmten sich in der „grünen Hölle“ von Coburg auf. Nach dem Anpfiff jedoch wich die Motivation der Angst, am Ende doch den Kürzeren zu ziehen – und wurde konsequent bestraft. Es war zu keinem Zeitpunkt ein ansehnliches oder kompaktes Spiel. „Der Mannschaftsgeist blieb zuweilen auf der Strecke, in engen Situationen oder gerade zum Satzende hin konnte die Mannschaft nicht die Leistung abrufen, um den Abend erfolgreich zu gestalten“, meinte ein enttäuschter Manager Bernd Spleiß. „Wir haben uns vielmehr die letzten Punkte über fast ein wenig vorführen lassen. Coburg ist eine – gerade in schwierigen Spielsituationen – routinierte Mannschaft trotz ihrem jungen Altersschnitt, das haben wir heute zu spüren bekommen“, so Spleiß nach kurzer Sprachlosigkeit ob der jüngst verstrichenen Chance, im Rennen gegen den Abstiegs zu punkten.
Mit einem deutlichen 0:3 (18:25, 19:25, 21:25) verabschiedeten sich die Schwaben aus der Coburger HUK-Arena und traten bedröppelt die Heimreise an.
Der bittere Nachgeschmack einer moralischen Demontage jedoch bleibt, denn sollten die Schwaben eine der nächsten beiden Partien verlieren wäre der Abstieg in die zur nächsten Saison neu geschaffene 3. Liga besiegelt. Rein rechnerisch ist auch im Falle zweier Siege der Klassenerhalt noch in Gefahr, die Spekulation jedoch wird bis zum endgültigen Ergebnis aus tabellarischer Sicht ad acta gelegt.
Friedberg Eichhorn, Heim, Alex Hurler, Christian Hurler, Kaufmann, Kronseder, Krumbholz, Meingast, Menke, Münster, Strempel
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