Der TSV Friedberg lässt dem abstiegsgefährdeten TuSpo Obernburg nicht den Hauch einer Chance und siegt klar mit 31:20. Jonas Link zeigt eine grandiose Leistung


Mit einer beeindruckenden Leistung hat sich der TSV Friedberg weiter von den Abstiegsrängen abgesetzt. Beim 31:20 (15:10) gegen den TuSpo Obernburg feierten die Handballer einen nie gefährdeten Heimsieg.
Diese Partie war für den TSV Friedberg richtungweisend: Im Falle eines Erfolges hätte man 13 Punkte Vorsprung auf einen Abstiegsplatz – und die hat man jetzt.
Trotz seiner Verletzung stand darum Miro Ilic von Beginn an auf dem Parkett. Tore fielen anfangs wenige, nach zwölf Minuten hieß es 5:2. Und Friedberg blieb vorne. Jonas Link traf nach 17 Minuten per Sprungwurf zum 7:4, doch die Gäste verkürzten postwendend. Dies blieb allerdings in der ersten Halbzeit fast eine Ausnahme. Die Trumpfkarte der Herzogstädter, ihre bärenstarke Abwehr, stach immer wieder. Zur Pause führte Friedberg mit 15:10 und die Handballer machten auch nach dem Seitenwechsel genauso weiter. Zwei schöne Treffer nach demselben Muster gelangen dabei Link: Mit weiten Schritten rannte er auf die Obernburger Deckung zu, verzögtere kurz, sprang dann seitlich am ersten Abwehrspieler vorbei und hämmerte den Ball ins Tor, obwohl ihn gleich zwei andere Gegner bedrängten.
Friedberg blieb auch in der Schlussphase hoch konzentriert und brachte diesen wichtigen Heimsieg souverän unter Dach und Fach. Am Ende feierte die ganze Halle einen mehr als beeindruckenden 31:20-Heimsieg der Herzogstädter. Der TSV Friedberg hat diesmal 60 Minuten lang tollen Handball gezeigt. Besonders seine Abwehrstärke und die grandiose Leistung von Jonas Link waren dafür entscheidend.
Friedberg Seiler, v. Petersdorff; Vilchez-Moreno (4), Dittiger (6), Ilic (2/1), Link (7), Schupp (1), Antony (7), Feuchtmann, Wagenpfeil (4), Scholz.
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