Armin Klughammer war vom Turnier in Friedberg angetan. Zufriedenheit beim gastgebenden TSV Friedberg. Mering freut sich auf die Premiere bei der Endrunde in Günzburg Von Peter Kleist

Das Lob kam aus berufenem Munde: Armin Klughammer, der „Vater“ des schwäbischen Hallen-Fußballs und Ehrenmitglied des BFV (Bayerischen Fußball-Verbandes) war vom Vorrundenturnier in Friedberg mehr als angetan. „Die Veranstaltung war perfekt, mit 602 zahlenden Zuschauern wurde das beste Ergebnis in diesem Raum seit 1992 erzielt“, teilte Klughammer in einem Schreiben an den Bezirksausschussvorsitzenden Volker Wedel sowie an die Spielleiter Johann Wagner, Gabi Ullersberger und Christoph Marzini mit. Friedberg sei „eine Hochburg im schwäbischen Hallen-Fußball“ geworden und die Halle sei „in hohem Maße geeignet“, so Klughammer weiter.
„Das Lob freut einen natürlich“, meinte Friedbergs Abteilungsleiter Marcus Mendel, der aus Veranstaltersicht ein nicht minder zufriedenes Fazit zog. „Es ist für uns absolut positiv gelaufen – sowohl vom Sportlichen wie auch vom Drumherum her gesehen“, so Mendel. „Wir sind hochzufrieden mit dem Erreichten – auch wenn im Halbfinale vielleicht noch ein bisschen mehr drin gewesen wäre“, erklärte Mendel weiter. Doch da scheiterte der TSV mit 2:4 am Überraschungsteam TSV Haunstetten.
Und die Haunstetter setzten im Endspiel dann auch dem SV Mering kräftig zu, der aber am Ende doch mit 5:3 nach Verlängerung gewann und sich damit erstmals für die schwäbische Endrunde qualifizierte. Sehr zur Freude von Trainer Günter Bayer, der auch ein Lob für den Veranstalter parat hatte. „Wir zählen damit auch in der Halle zur Elite des schwäbischen Fußballs und das ist für den verein ein toller Imagegewinn“, meinte der Fußballlehrer, der den Turniersieg als „verdient“ bezeichnete. „Wir haben, glaube ich, den besten und konstantesten Fußball gezeigt“, so Bayer, den das Straucheln der großen Favoriten Aindling und Affing letztlich gar nicht so sehr überraschte. „Das zieht sich so ein bisschen durch die gesamte Vorrunde. In der Halle geht es eng zu, da kann man auch als höherklassiger Verein nicht einfach so reingehen und erwarten, dass alles von selber läuft“, erklärte Bayer. Auch Mering bekam es einmal zu spüren, was passiert, wenn man „gedanklich schon im Halbfinale ist“, wie es Bayer formulierte. Gegen den TSV Friedberg verlor man mit 0:2.
Doch nun freut man sich auf die Endrunde in Günzburg. „Wir werden den Auftritt dort genießen, denn für alle bedeutet dies Neuland. Wir wissen nicht, was auf uns zukommt, aber wir werden mit Freude in dieses Turnier gehen“, so Bayer, der in Günzburg nur Routinier Marcus Steinberger ersetzen muss.
Bilder vom Turnier finden Sie hier
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