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Gemeinderat: Abwasser wird teurer

Gemeinderat

Abwasser wird teurer

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    Gähnende Leere anstatt eines original-französischen Brunnen-Hinkelsteins, so präsentiert sich immer noch das Viereck im Pflaster vor dem Rathaus und Bürgerhaus in Bubesheim. Der gewaltige Stein ist seit Monaten im Ort, doch eine Firma schiebt die Bohrung des Steins immer wieder auf, informierte Bürgermeister Walter Sauter die Gemeinderäte zum wiederholten Mal.
    Gähnende Leere anstatt eines original-französischen Brunnen-Hinkelsteins, so präsentiert sich immer noch das Viereck im Pflaster vor dem Rathaus und Bürgerhaus in Bubesheim. Der gewaltige Stein ist seit Monaten im Ort, doch eine Firma schiebt die Bohrung des Steins immer wieder auf, informierte Bürgermeister Walter Sauter die Gemeinderäte zum wiederholten Mal. Foto: Sandra Kraus

    Bubesheim Um satte 24 Prozent soll die Gebühr für die Einleitung des Bubesheimer Abwassers zu den Stadtwerken Günzburg in diesem Jahr steigen. Seit 1999 fließt das Schmutzwasser in die Günzburger Kläranlage. Vertraglich ist geregelt, dass die Einleitungsgebühr angepasst wird, wenn sich die Kosten um mindestens zehn Prozent erhöhen oder verringern. Nachdem bei den Stadtwerken Günzburg die Position Unterhalt Betriebsgebäude von 19 000 Euro Aufwand im Jahr 2010 auf 415 000 Euro im Jahr 2011 gestiegen ist, werden nun auch die Bubesheimer „stärker zur Kasse gebeten“, sagte Bürgermeister Walter Sauter. Die Einleitungsgebühr steigt von 77 Cent pro Kubikmeter auf 95 Cent und die Gebühr für Fremdwasser von 15 Cent auf 19 Cent, so steht es in dem Schreiben aus Günzburg. „Wir sparen uns durch den Vertrag eine eigene Kläranlage, die käme wahrscheinlich auch nicht billiger“, relativiert Sauter die Gebührenerhöhung. Trotzdem vertagten die Räte ihre Zustimmung. Sauter möchte klären, ob im Falle der zu erwartenden sinkenden Unterhaltskosten für das Betriebsgebäude die Bubesheimer Gebühr dann infolgedessen auch wieder gesenkt wird.

    Zuschuss abgerufen: Die Katholische Kirchenstiftung für die Bubesheimer Pfarrkirche „Mariä Geburt“ hat jetzt den bewilligten Zuschuss von 20 000 Euro aus der Gemeindekasse zur Renovierung des Dachstuhls abgerufen. „Man sieht, wo das Geld drinsteckt, es dient dem Erhalt der Kirche“, freute sich Bürgermeister Sauter über den Abschluss der Baumaßnahme.

    Bebauungsplan in Wasserburg zugestimmt: Keine öffentlichen Belange macht die Gemeinde Bubesheim nach einstimmigem Beschluss zum Vorentwurf des Bebauungsplans Nr. 64 der Stadt Günzburg auf dem ehemaligen Minholzgelände in Wasserburg geltend. Dort soll ein Wohngebiet entstehen.

    Bauanträge genehmigt: „Ich freue mich über jeden, der in der Dorfmitte wohnen bleibt und umbaut“, brachte Bürgermeister Sauter nicht nur seine Einstellung zum Umbau eines bestehenden landwirtschaftlichen Anwesens mit Abriss des Pfründehauses in der Weißenhorner Straße zum Ausdruck. Ebenso einstimmig wurde eine Überdachung in der Blumenstraße bewilligt.

    Unendliche Geschichte geht weiter: Seit Monaten wartet man in Bubesheim auf die Anbringung eines Sackgassen-Schildes auf den großen Hinweistafeln an der Einfahrt in die Untere Lache am Kreisverkehr. Unzählige Telefonanrufe von Bürgermeister Sauter konnten bisher nichts ausrichten. Jetzt stelle die Gemeinde selbst ein Schild auf, versprach Sauter. Nicht möglich ist die Selbsthilfe in puncto Bohrung des gewaltigen Findlings, der eigens von der Partnergemeinde an der französischen Atlantikküste nach Bubesheim transportiert wurde, und eigentlich seit letztem Sommer vor dem Rathaus als Brunnenstein plätschern sollte.

    Neuester Termin der Leipheimer Firma sei Ostern 2012, verriet Sauter mit einem Achselzucken und wenig Hoffnung auf Termineinhaltung. (sawa)

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