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Jägerverein: Acht Wildschweine erlegt

Jägerverein

Acht Wildschweine erlegt

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    Jagdleiter Herbert Winter überreicht den erfolgreichen Jägern den Schützenbruch. Acht Stück Schwarzwild konnten erlegt werden.
    Jagdleiter Herbert Winter überreicht den erfolgreichen Jägern den Schützenbruch. Acht Stück Schwarzwild konnten erlegt werden. Foto: Foto: Jagdverein

    Röfingen Jäger haben in Röfingen acht Wildschweine erlegt. Dies berichtete der Jagdschutz und Jägerverein Günzburg.

    Der Jagdpächter des Gemeinschaftsjagdreviers Röfingen/Roßhaupten, Manfred Geier, bemerkte die Tiere in einem Maisfeld in seinem Revier. Geier und die Jagdleiter Herbert Winter und Josef Göppel aktivierten daraufhin die Schwarzwildeingreifgruppe, so Manfred Borchers, Vorsitzender des Jagdschutz- und Jägervereins Günzburg. Die Hundeführer und Treiber scheuchten die Wildschweine aus dem Maisfeld; die Jäger erlegten die Tiere. Das Schwarzwild, das ausnahmslos nachtaktiv ist, kann von den Jägern in der sogenannten Ansitzjagd nur schwer bejagt werden, heißt es in der Mitteilung. Doch die Tiere richten häufig großen Schaden an. Die Zusammenarbeit von Landwirten, Förstern und Jägern trage jedoch zur Vermeidung von Wildschäden bei.

    Nach dem Erlegen müssen die Jäger gesetzliche Vorgaben erfüllen. Jedes erlegte Wildschwein muss nach Angaben des Vereins auf mögliche Verstrahlung und auf Trichinen untersucht werden. Die Untersuchungsstellen für die Überprüfung der Strahlenbelastung würden von den Jägern eingerichtet und bezahlt. Diese Geräte seien teuer und daher auch nicht in jedem Ort vorhanden, hieß es. Die Trichinenuntersuchung soll nun aufgrund einer EU-Richtlinie zukünftig von einer „akkreditierten“ Untersuchungsstelle – eine je Landkreis – durchgeführt werden. Diese angestrebte Neuregelung erscheint aus Sicht der Jäger unüberlegt und für den praktischen Gebrauch ungeeignet. (pm)

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