Dennoch hat die ABB, so heißt es in dem Schreiben, vergangenen Donnerstag einen schriftlichen Antrag bei der Stadt eingereicht. Dieser lautet: "Der Stadtrat möge den 1. Bürgermeister beauftragen, mit der Gemeinde Dürrlauingen in Verhandlungen zu treten, ob die Gemeinde Dürrlauingen unter Bedingungen auf den Gebrauch dieser 'Nichtgewerbe-Klausel' verzichten würde oder zu einer gemeinsamen Ausweisung eines Gewerbegebietes zum Wohle beider Gemeinden bereit wäre."
Arbeitsgruppe bilden
Wie die ABB-Fraktion betont, sei man auch an einer "weiterhin gedeihlichen, gutnachbarlichen Zusammenarbeit mit Dürrlauingen sehr interessiert". Sie wolle das Problem so einvernehmlich lösen. Außerdem schlägt die Stadtratsfraktion vor, eine große Arbeitsgruppe zum Thema Gewerbliche Entwicklung Burgaus im 21. Jahrhundert zu bilden. Diese soll untersuchen, wie Restflächen und stillgelegte Betriebsflächen neu verwendet werden können. Die Stadtverwaltung könnte, so heißt es in dem Schreiben weiter, Hilfestellung bei Neugründungen, Betriebserweiterungen oder Umsiedlungen von Gewerbe aus dem Stadtgebiet ins Industriegebiet geben. "Burgau ist eine Stadt mit Zukunft, hier muss man gemeinsam handeln."
Die ABB begrüßte zudem, dass die CSU/FDP/Freie Bürger-Fraktionen das Problem der fehlenden Gewerbegebiete für Burgau erkannt hätten und sich an einer guten Lösungssuche beteiligen. (zg)