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Gemeinderat: Angst vor der Schneeschmelze

Gemeinderat

Angst vor der Schneeschmelze

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    Gemeinderäte befürchten bei Schneeschmelze eine Beeinträchtigung des neuen Baugebietes „Am Feldle“, das im Westen von Glöttweng bis zu den Sommerferien erschlossen wird.
    Gemeinderäte befürchten bei Schneeschmelze eine Beeinträchtigung des neuen Baugebietes „Am Feldle“, das im Westen von Glöttweng bis zu den Sommerferien erschlossen wird. Foto: Neuhäusler

    Landensberg Noch vor der Sommerpause soll die Erschließung des Baugebietes „Am Feldle“ im Ortsteil Glöttweng fertiggestellt werden. Der Gemeinderat vergab den Auftrag dazu in seiner Sitzung am Dienstag an die Firma Bayer und Kast, Roßhaupten, zum Angebotspreis von knapp 228000 Euro. Weitere Themen waren die Vergabe von Malerarbeiten am Landensberger Rathaus an das Förderungswerk Dürrlauingen, die Bestätigung der Kommandanten der Freiwilligen Feuerwehr Glöttweng und ein Zuschuss an die Dorfhelferinnenstation Günzburg. Keine Mehrheit fand sich für den Bau einer Garage, da die Vorgaben des Bebauungsplanes nicht eingehalten werden.

    Baugebiet Nach einer beschränkten Ausschreibung der Erschließung des Baugebietes „Am Feldle“ in Glöttweng hatte vergangene Woche die Submission stattgefunden, aus der die Firma Bayer und Kast mit einer Angebotssumme von circa 228000 Euro als günstigster Anbieter hervorging. Das Angebot beinhaltet den Bau der Straße, des Abwasserkanalsystems (Regen- und Schmutzwasserkanal) und der Trinkwasserverrohrung. Für den Trinkwasserbereich, erläuterte Architekt Ludwig Kuhn aus Burgau auf Nachfrage, stehe der beauftragten Firma die für dieses Gewerk zertifizierte Firma Reitenauer, Haldenwang, zur Seite. Die Gemeinderäte begrüßten einstimmig die Vergabe an die heimischen Firmen. Sorge tragen die Räte, dass das Baugebiet vom westlichen Hang vor allem bei der Schneeschmelze überschwemmt werden könnte. Architekt Kuhn schlug vor, die Realsituation nach der Erschließung zu beobachten. Bei Bedarf könne das Problem durch kontrolliertes Ableiten des Wassers über Feldwege gelöst werden. Zusätzlich vergab das Gremium die Erstellung von sieben Straßenlampen an die LEW für circa 15000 Euro.

    Rathaus Die Verschönerungskur am gemeindlichen Rathaus obliegt nach einstimmigem Beschluss dem Förderungswerk Dürrlauingen. Für rund 10000 Euro stehen neben dem Fassadenanstrich die Überarbeitung von 33 Fenstern sowie der Fensterläden an. Nach Vorschlag von Johann Kraft wird ein zusätzliches Angebot eingeholt, um die witterungsanfälligen hölzernen Ortgangbretter durch Titanzink zu ersetzen.

    Feuerwehr Die Kommandanten von Glöttweng, Josef Joas und Stefan Steinle, wurden ohne Einwände vom Gemeinderat bestätigt. Bürgermeister Sven Tull gratulierte im Namen des Gemeinderates zur Wahl und bedankte sich für das große ehrenamtliche Engagement.

    Dorfhelferinnen Die Dorfhelferinnenstation Günzburg erhält wie jedes Jahr einen Zuschuss von 60 Euro.

    Garagenbau Unentschieden, nämlich drei zu drei ging die Abstimmung für einen Garagenbau im Baugebiet „Am Weiherhof“ aus, was eine Verweigerung des gemeindlichen Einvernehmens bedeutet. Das zwölf Meter lange und sechs Meter breite Gebäude hätte die Zufahrt über einen Feldweg bekommen müssen, was mit einem städtebaulichen Vertrag zu regeln gewesen wäre.

    Schwerwiegender aber war, dass das Gebäude insgesamt außerhalb der Bebauungslinie entstanden wäre. Befürchtet wird ein „Rattenschwanz“ beim Bau weiterer Gebäude in diesem Baugebiet. Was einem erlaubt wird, so die Rechtfertigung im Gemeinderat, kann anderen nicht verweigert werden. Die letzte Entscheidung liegt nun beim Landratsamt.

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