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Aufbruchstimmung im Ort

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Aufbruchstimmung im Ort

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    Stellvertretende Landrätin Cilli Ruf (Dritte von links) überreichte den Siegern im Kreisentscheid "Unser Dorf hat Zukunft", Bürgermeister Robert Strobel und der Vereinsvorsitzenden Annni Eschenbach (für Kissendorf) sowie Bürgermeisterin Sandra Dietrich-Kast (für Remshart), neben Urkunden auch eine geschnitzte Erinnerungstafel. Die Vertreter von Ellzee (links), Rettenbach und Harthausen (Zweite und Dritte von rechts) erhielten Urkunden, einen Gutschein und eine Parkbank. Zu den Gratulanten zählte auch der Kreisverbandsvorsitzende Hans Joas (rechts). Foto: Adlassnig
    Stellvertretende Landrätin Cilli Ruf (Dritte von links) überreichte den Siegern im Kreisentscheid "Unser Dorf hat Zukunft", Bürgermeister Robert Strobel und der Vereinsvorsitzenden Annni Eschenbach (für Kissendorf) sowie Bürgermeisterin Sandra Dietrich-Kast (für Remshart), neben Urkunden auch eine geschnitzte Erinnerungstafel. Die Vertreter von Ellzee (links), Rettenbach und Harthausen (Zweite und Dritte von rechts) erhielten Urkunden, einen Gutschein und eine Parkbank. Zu den Gratulanten zählte auch der Kreisverbandsvorsitzende Hans Joas (rechts). Foto: Adlassnig Foto: Adlassnig

    Mit dabei waren auch die stellvertretende Landrätin Cilli Ruf sowie die Jury mit Josef Stocker und dem Vorsitzenden des Kreisverbandes für Gartenkultur und Landespflege, Hans Joas.

    Der Ort der Feier war nicht von ungefähr gewählt, denn Kissendorf hat in der Kategorie Gemeinde über 600 Einwohner den Sieg geholt. Aber gewonnen, so die stellvertretende Landrätin Cilli Ruf in ihrer Ansprache, haben alle, die am Wettbewerb teilgenommen haben - nicht nur den Baumgutschein und die Parkbank. Dass es von möglichen 232 Ortschaften Kreis nur fünf waren, die sich dem Wettbewerb stellten, bedauerte Cilli Ruf.

    Schließlich könne ein Dorf mit seiner Teilnahme die lokalen Lebensbedingungen positiv beeinflussen. So würde das Wir-Gefühl gestärkt, das Engagement für das Gemeinwesen vertieft sowie die Wohn- und Lebensqualität verbessert. Hans Joas sah die Zahl der Teilnehmer nicht so dramatisch. Denn mit zwei Dörfern unter 600 Einwohnern (Remshart und Harthausen) sowie drei über 600 Einwohnern (Kissendorf, Ellzee und Rettenbach) liege man durchaus gut im bayerischen Durchschnitt.

    Engagierte Bürger bringen ihre Ideen und ihre Kraft ein zur Gestaltung ihres Dorfes, oft entstehe geradezu eine Aufbruchstimmung im Ort, wie das in Rettenbach der Fall gewesen sei, erklärte Bürgermeisterin Sandra Dietrich-Kast. Als stolze Bürgermeisterin des Siegerdorfes Remshart verriet sie, dass sie ihre drei Ortsteile einfach eigenmächtig zum Wettbewerb gemeldet habe.

    Interessante Reise mit Lichtbildern

    In einem spannenden Lichtbildvortrag nahm Kreisfachberater Josef Stocker die Gäste in der Mehrzweckhalle mit auf eine Reise durch die fünf Dörfer, präsentierte Lobenswertes und Verbesserungswürdiges und stellte mit vielen Fakten klar, warum Kissendorf und Remshart als Sieger aus dem Wettbewerb hervorgegangen sind und nun auf Bezirksebene den Landkreis repräsentieren werden.

    Auffallend ist in beiden Orten das stimmige Konzept der Begrünung, sei's im öffentlichen Raum oder auf privaten Grundstücken. Typisch ländliche Gestaltungselemente werden sorgfältig umgesetzt, alte Bausubstanz sorgfältig restauriert und neuer Nutzung zugeführt. Neubauten passen sich in die gewachsenen Strukturen ein. Straßen schließen nicht mit Betonwänden ab, sondern werden von freundlichem Grün eingerahmt, nicht alle Wege müssen geteert oder gepflastert werden.

    Musik der Kapelle Kissendorf lockerte die Festreden auf. Eine launige Hommage an den Gewinner Kissendorf vom Dorfpoeten German Schwehr begeisterte die Gäste ebenso wie der hintersinnige Dialog, den der "Ellzeer Gmoindsdeaner", Zweiter Bürgermeister Ferdinand Bisle, mit dem Vertreter des Obst- und Gartenbauvereins führte. Die machten sich allerlei Gedanken, wie man die Jury ohne allzu große Anstrengungen für sich einnehmen könnte. Den fetzigen Abschluss gestalteten die Remsharter, die für ihre musikalische Reise um die Welt einen ganzen Bus voller Aktiver mitgebracht hatten. In ihrer ausgelassenen Stimmung gelang es ihnen, auch die Bürgermeister der Siegerdörfer zum Mitsingen und Mittanzen auf die Bühne zu holen. (adl)

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