Traditionell überfiel die Faschingsgesellschaft den Burgauer Stadtrat und hatte in ihrer Schatzkiste so manch pikante Strafe dabei. Von Angela Effenberger



Captain Black ist am Burgauer Mindelstrand gestrandet und verbreitet Angst und Schrecken – zumindest unter den Burgauer Stadträten. Denn die Faschingsgesellschaft Burgavia überfiel traditionell den Stadtrat und enterte den Ratstisch. In der Schatzkiste der Piraten befand sich so manch pikante Strafe für die Räte.
So schnell konnten die Stadträte gar nicht schauen, wie sie von den Piraten der Burgavia ins Schlepptau genommen wurden. Mit Seilen gefesselt mussten sie ihren Platz am Ratstisch räumen und nahmen am Boden Platz. Die Narren rissen ganz nach Piratenmanier das Zepter an sich.
Weil sich die Stadträte zuletzt als Faschingsmuffel zeigten und sich auf dem Hofball der Burgavia nur zwei der 21 Bürgervertreter blicken ließen forderte Vize-Präsidentin Ursula Winkler: Die Räte sollen aus Burgau und aus ganz Schwaben verbannt werden.
Captain Black (Präsident Mike Tögel) milderte die Strafen ab. Die Räte durften sogar selbst entscheiden, ob sie lieber ein Folterinstrument wie die Eiserne Jungfrau, die Spanische Spinne oder den Gespickten Hasen über sich ergehen lassen oder doch lieber eine Aufgabe erfüllen wollten, die die Burgavia ausgedacht hatte – mit der zweiten Lösung konnten allen anwesenden Räte eher anfreunden.
Welche Strafen sich die Faschingsgesellschaft ausgedacht hat, lesen Sie am Donnerstag in der Günzburger Zeitung.
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