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Schnelles Internet: DSL-Ausbau in Röfingen wird teurer

Schnelles Internet

DSL-Ausbau in Röfingen wird teurer

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    Die Röfinger Gemeinderäte machten sich vor Ort ein Bild von den sanierungsbedürftigen Gehwegen in der Oberen Straßen.
    Die Röfinger Gemeinderäte machten sich vor Ort ein Bild von den sanierungsbedürftigen Gehwegen in der Oberen Straßen. Foto: Foto: Neuhäusler

    Röfingen Der von der Deutschen Telekom AG ausgeführte Ausbau des schnellen DSL in der Gemeinde Röfingen mit einer Eigenbeteiligung der Gemeinde von circa 60000 Euro, bringt bisher nicht eingeplante Folgekosten von rund 50000 Euro mit sich. Nach Wunsch von Bürgermeister Michael Mayer und dem einstimmigen Votum des Gemeinderates sollen fast alle neben der Glasfaser-Kabeltrasse verbleibenden Teerflächen im rund 700 Meter langen Gehweg in der Oberen Straße ausgetauscht und die vielen defekten Randsteine erneuert beziehungsweise saniert werden.

    Zusammen mit Hans-Jörg Stachon, dem Bauleiter der Firma Altental aus Weinheim, die im Auftrag der Telekom die Kabelarbeiten vornimmt, machte sich der Gemeinderat ein Bild vor Ort. Nach dem Herausschneiden oder -fräsen der Kabeltrasse verbleibt meist nur ein Teerrest von 20 bis 50 Zentimetern. Die Erfahrungen zeigen jedoch, so die einhellige Meinung im Ratsgremium, dass gerade Schnittstellen Probleme bereiten, bei Frost oder Hitze entstehen schnell unbeherrschbare Risse oder Einbrüche. Bei dem bis zu 1,40 Meter breiten Gehweg sind 80 Zentimeter Teererneuerung durch den Pauschalvertrag mit der Telekom abgedeckt, die restliche Breite wäre also zusätzlich über die Gemeindekasse zu finanzieren.

    Einstimmiger Beschluss

    Noch vor Ort wurde einstimmig beschlossen, grundsätzlich die gesamte Gehwegfläche neu zu teeren. Bürgermeister Mayer wurde beauftragt, mit der Firma Altental einen vernünftigen Preis für die Gesamtteerdecke auszuhandeln.

    Außerdem wurden entlang des Gehweges viele marode Randsteine ausgemacht, die dringend erneuert werden müssten. Für das Entfernen und den Neueinbau müssten laut Aussage von Bauleiter Stachon noch zusätzlich 25 Zentimeter vom Straßenbelag herausgeschnitten werden, was die Maßnahme verteuere. Da für den Austausch der Randsteine Kosten von über 20000 Euro im Raum stehen, soll auch ein Angebot von einer Firma, die sich auf das Reparieren von Randsteinen spezialisiert hat, eingeholt werden.

    In der darauf folgenden Gemeinderatsitzung wurden dem Krankenpflegeverein Burgau 150 Euro und der katholischen Jugendfürsorge der Diözese Augsburg 50 Euro Zuschuss genehmigt. Zur Kenntnis genommen wurde vom Gemeinderat die Mitteilung von Bürgermeister Mayer, dass nach dem neuen Windatlas des Regionalverbandes Donau-Iller im Gemeindegebiet von Röfingen keine Flächen mit ausreichendem Wind für Windkrafträder ausgewiesen sind. Der Gemeinderat will die weitere Entwicklung im Landkreis abwarten.

    „Hut ab vor den Vereinen“, mit diesen Worten bedankte sich Bürgermeister Mayer für deren Engagement bei der Durchführung des diesjährigen Ferienprogramms. Es war sehr attraktiv und wurde hervorragend angenommen. Die Organisatorin, 2. Bürgermeister Ingrid Osterlehner, war ebenfalls voll des Lobes und berichtete, dass die Koch-, Bastel- und Malkurse von Erna Federsel sogar doppelt angesetzt werden mussten. (neu)

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